Definiere: Kranker Scheiß

Alex lernt sich anziehen

von Didactic Apps

Mit dieser spielerischen App können Sie Ihrem Kind helfen zu lernen, wie man sich alleine anzieht oder wie es sein Können bei dieser täglichen Aufgabe verbessern kann. Dies erreicht man mit Hilfe eines Lernprozesses, der auf Nachahmung der Spielfigur Alex basiert. Die App leistet Unterstützung bei bestimmten Bewegungsabläufen, wie z. B. einen Knopf zumachen oder sich die Schuhe anziehen.

  • Kategorie: Bildung
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Katalanisch, Spanisch
  • Entwickler: Didactic Apps S.L.

Alterskennzeichnung: 4+

Empfohlenes Alter: 6–8

Frage:

  1. Wenn Dein Kind von einer Witzfigur lernen wird, sich anzuziehen, was wird es dabei noch erlernen?
  2. Wenn Du keine Zeit hast, deinem Kind vorzumachen, wie Du Knöpfe zumachst, Schuhe anziehst oder Zähne putzst, warum hast Du dann ein Kind? Hältst Du das für fair?
  3. Wenn das Knöpfe zumachen unter „Bildung“ fällt, wo finde ich dann die Zähneputzen-App?
  4. Wenn Dein Kind mit 4+ es schafft, diese kranke App zu benutzen, meinst Du wirklich, dass es das mit den Knöpfen nicht alleine herausfinden wird?
  5. Warum haben die Menschen so lange gebraucht, um herauszufinden, dass die köperliche Züchtigung den Kindern schadet?

Ad 1: Jedes Kind lernt beim Lernen auch das Lernschema mit. Das bedeutet, dass das Kind, das eine Witzfigur imitiert, durch den Vergleich mit anderen Bezugspersonen im Lernkontext erlernt, was ein Vorbild ist. Dann wird es entweder das Imitationslernen gänzlich ablehnen, weil ihm die Witzfiguren albern erscheinen oder sich selbst als Witzfigur empfinden.

Ad 5: Wenn alle Menschen ihre Kinder (z.B. mit Absentismus, Bindungsverweigerung oder Witzfiguren-Apps) verprügeln, fällt die Konsequenz solcher Taten nicht auf.

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2 Gedanken zu “Definiere: Kranker Scheiß

  1. Es ist eine große Illusion, dass man Kindererziehung mit voller Berufstätigkeit koppeln kann.
    In dem jetzt vorherrschendem Modell werden die Kinder verwahrt und nicht erzogen und nicht gefördert.
    Kindererziehung braucht Zeit, viel Zeit und Kraft.

    Emotionaler Missbrauch der Kinder

    Michael Winterhoff spricht vom emotionalen Missbrauch der Kinder, als einem Deckmantel des partnerschaftlichen Umgangs, dem sog. Behandeln „wie kleine Erwachsene“. Schön bezeichnet, aber fast schon falsch.

    Eigentlich sind diese Trivialitäten gemeint:
    – „Lasst bitte Eure Kinder nicht beim Aldi das Gemüse begrabschen!“
    – „Bringt Euren Kindern Standards bei, im Umgang nit Anderen und sich selbst!“
    – „Seit für Eure Kinder da, gebt Ihnen Eure Zeit!“

    Es ist Faulheit, gepaart mit Dummheit,
    wenn man seine Kinder wie Erwachsene behandelt, die
    – sich selbst überlassen sind (z.B. als Schlüsselkinder),
    – sich selbst zu steuern lernen sollen (was nicht einmal dann als misslungen erkannt wird, wenn der im Affekt Verprügelte tot umfällt),
    – und ihren Eltern erklären müssen, was geht („Jung zu sein ist echt cool, jeder will so sein wie Du, Alter“ sagte die Mutter)

    Die Schulen sind ein Kondensat unserer Gesellschaft. Sie verdichten die Probleme und zeigen uns auf, wie die Welt von morgen aussehen wird. Sie führen uns vor Augen, wie es ist,
    – wenn das Choas dominiert und
    – Minderheiten es schaffen, Anderen ihre Defizite aufzupressen.

    Die Konsquenzen daraus machen analysefähige Menschen regelmäßig sprachlos. Sie verweigern sich zunehmend der Realität und auch des Kinder kriegens. Aus Mangel an Einflußmöglichkeit auf ein System, das keine Steuerung besitzt.

  2. Moral ist …

    1. Die Fertilität der Menschen in den Industrieländern schwindet. Sie werden unter dem EinflIn einer Situation, wo die Gesellschaft –aus vielen Gründen– keinen Wert auf Nachwuchs legt und –falls vorhanden– ihn bevorzugt nachgeburtlich in die KiTa gibt, jedoch der Staat auf den bioökonomischen Nachschub angewiesen ist, nimmt es kein Wunder, wenn der Staat als Rechtsstaat schon morgen beschließen wird
    –vertreten durch den obersten Richter des BVerfG–
    dass aufgrund des primären Persistenzprinzips die menschliche Fortpflanzung zukünftig vollständig unter die staatliche Kontrolle fällt.

    Aus Mangel an Alternativen und infolge des Fehlens eines Grundrechts auf Fortpflanzung sei es hinreichend abgesichert und auch zukünftig mit der Menschwürde vereinbar, dass staatliche Einrichtungen alle Schritte der menschlichen Fortpflanzung, von der Insemination bis zur Sectio, sowie alle Stufen der Aufzucht, von der KiTA bis zur Hochschulreife verwalten und hoheitlich ausführen.

    Je weiter bei uns der Bogen in Richtung individueller Freiheit gespannt wird, desto größer wird die Gegenwehr. Nein, nicht hier in Deutschland, wo alte Männer abends auf die Strasse gehen.
    Die Gegenwehr kommt aus den Moscheen. Von dort her wird überhaupt nichts mehr verstanden, von dem, was wir hier machen und wozu das gut sein soll.

    In einer Situation, wo die Gesellschaft –aus vielen Gründen– keinen Wert auf Nachwuchs legt und –falls vorhanden– ihn bevorzugt nachgeburtlich in die KiTa gibt, jedoch der Staat auf den bioökonomischen Nachschub angewiesen ist, nimmt es kein Wunder, wenn der Staat als Rechtsstaat schon morgen beschließen wird
    –vertreten durch den obersten Richter des BVerfG–
    dass aufgrund des primären Persistenzprinzips die menschliche Fortpflanzung zukünftig vollständig unter die staatliche Kontrolle fällt.

    „Aus Mangel an Alternativen und infolge des Fehlens eines Grundrechts auf Fortpflanzung sei es hinreichend abgesichert und auch zukünftig mit der Menschwürde vereinbar, dass staatliche Einrichtungen alle Schritte der menschlichen Fortpflanzung, von der Insemination bis zur Sectio, sowie alle Stufen der Aufzucht, von der KiTA bis zur Hochschulreife verwalten und hoheitlich ausführen.“

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