Einstein: Suggestiver Nonsens

Warum gibt es in China so viele Drachen? Weil man dort an Drachen glaubt. So kennt man dort auch das Drachenmuster. Man kann es häufig verwenden, bei Entdeckungen in der Natur, zum Beispiel beim Blick in die Wolken oder auf stürmische Wellen.

Ich habe festgestellt, dass man sehr leicht und nahezu unbemerkt fremde Muster in das eigene Denken einbauen kann, nicht nur beim Nachsummen eines Ohrwurms. Man übernimmt Gedanken anderer Menschen, schon beim nachdenken. Was hindert uns daran, komplett zu assimilieren? Was hält unser eigenes Gedankengebäude stabil?

Mir ist aufgefallen, dass ich ein Muster in mein Denken eingebaut habe, das ich zutiefst ablehne. Es handelt sich um einen verdeckten Basistausch, der nur dann auftritt, wenn man ungenau spricht. Man beginnt mit dem Versuch, etwas zu erklären und verwendet eine Definition, die plausibel an eine allgemeine Erfahrung anknüpft. Später wird ein überraschendes Messergebnis eingeflochten, das nur deshalb überraschen kann, weil es nicht zur Definition passt. Da es jedoch aus der Definition zustande kam, erweitert oder invertiert man die Basis – ohne tief darüber nachzudenken. Das ist unsere angeborene Fähigkeit des Spracherwerbs. Man lernt täglich neue Bedeutungen für altbekannte Worte und Ausdrücke.

timedilation

Wie bemerkt man den Basistausch?

Im der obigen Abbildung wird ein Weg-Zeit-Diagramm gezeigt. In der Zeitdauer τ=1 wird von einer Welle, die sich nicht beschleunigen lässt, die Wegstrecke λ=5 zurückgelegt. Währenddessen läuft die Lichtquelle um die Wegstrecke vτ=1.25 gegen +x. Man erkennt, dass die Wellenlänge auf λf verkürzt wird und die Wellendauer auf τf. Diesen Satz hier habe ich selbst verfasst:

Die Zeitdauer, die verstreicht zwischen B und D ist größer
als die Zeitdauer zwischen B1 und D1.

Ich schrieb autosuggestiven Nonsens, ohne es zu bemerken. Die Übernahme kommt zustande, wenn man die Kausalität umkehrt und für die ‚große‘ Wegstrecke eine notwendig ebenso ‚große‘ Dauer dazustellt. Wenn ich vereinbart habe, dass die Zeitachse an der y-Koordinate abgetragen wird, muss ich dazu stehen. Dann muss ich auch dabei bleiben, dass wir über die gleiche Zeitdauer sprechen, zwischen beiden Punkten, weil ihre y-Werte paarweise gleich sind.

Was wollte ich eigentlich sagen?

Der Doppler-Shift sorgt dafür, dass die Wellenabstände verkürzt werden. Eine statische Messung (ruhender Beobachter) registriert die gleiche Wellenlänge wie die dynamische Messung (mit v bewegter Beobachter). Wenn man dynamisch misst, dauert die Messung länger. Und Stopp! Stimmt das? Nachsehen!
Man misst dynamisch eine größere Wellendauer als statisch.

Der statische Getter verharrt, steht dabei näher zur der zweiten Welle. Der dynamische Getter läuft mit v davon. Die zweite Welle ist bei t=1.75 am statischen Getter. Sie erreicht den dynamischen Getter erst bei t=2.0. Wenn die Lichtquelle sich gar nicht bewegt hätte, wäre das -ohne jeden Doppler-Shift- ebenfalls bei t=2.0 passiert.

Wenn nun aus dem Diagramm so klar ersichtlich wird, welchen Pfad der dynamische Getter nimmt, erkennt man dessen Länge und ist beeindruckt. Spontan möchte man den Vektor BD mit der dynamischen Wellendauer gleichsetzen, dem Zeitmaß, das zwischen zwei Wellen verstreicht, wenn der Getter wie die Lichtquelle mit v bewegt ist. Dabei ist v eine Bewegung. Jeder Punkt auf dem Pfad beschreibt das gleiche Verhältnis v=dx:dt. Schräg verlaufende Linien stellen eine Relation dar, sie beschreiben eine Dynamik.

Maßgeber-Maßnehmer-Verwechslung

Die Länge des Vektors BD ist bestimmt von dt=τ=1, der Wellendauer, die man statisch misst und der Bewegung v von Sender und Empfänger. Wenn man den Doppler-Shift ignoriert, muss man annehmen, dass die zweite Welle ebenfalls bei t=2.0 getroffen wird. Also ist keine andere Möglichkeit gegeben, die größere dynamische Wellendauer abzulesen: Man muss den Vektor BD bemühen.

Messprinzipien, was ist das?

Wenn man statisch misst, ruht der Empfänger. Ein statischer Absorber kann aufgrund fehlender Bewegung keine Ergebnisse verfälschen. Er stellt den idealen Empfänger dar, der nur absorbiert, sich dabei nicht bewegt, dx=0, und keine Zeitdauer für seine Messung benötigt, dt=0.

Wenn man dynamisch misst, wird die Welle stets im gleichen Abstand zur Lichtquelle absorbiert. Durch die Bewegung des Absorbers gelangen alle möglichen Größen zur Ausführung, die das Messergebnis verfälschen können. Wird mit dt>0 gemessen, wie oben im Pfad BD, verfällt man unter der Annahme, dass prinzipiell dt=0 gelte, in den Irrtum der Maß-Verwechslung. Wird mit dx>0 gemessen, und man nimmt evtl. per Axiom an, dass das keine Rolle spiele und  dx ‚definitionsgemäß‘ 0 sei, müssen unerklärliche Messergebnisse irgendwie interpretiert werden.

Im Diagramm erscheint es, als ob
☛ die Wellendauer τ0 nur statisch verkürzt sei, zu τf und
☛ die Wellenlänge λ0 nur statisch verkürzt sei, zu λf.
Aber ist das real?

Die eigene Bewegung sieht man sieht.

Im Video wird der Doppler-Shift bei zwei Wellen gezeigt. Man erkennt, dass der statische und der dynamische Getter die gleiche Länge messen. Im Weg-Zeit-Diagramm wird eine dynamische Absorption im konstanten Abstand λ0 durch den Punkt N, parallel zu BD erfolgen. Wenn man nun wieder den Doppler-Shift ignoriert, muss man zum Ergebnis kommen, dass man den Vektor BD über den Schnittpunkt bei t=1 hinaus schieben müsse, zu dem eingezeichneten Punkt, der im Schnittpunkt der roten c-Linie mit dem gestrichelten Pfad liegt. Weil dann bei anhaltender Doppler-Ignoranz der Vektor BD zu kurz sein wird, um die durch t=1 verlaufende graue c-Linie zu treffen, muss er gestretcht werden. Alternativ könnte man auf die Idee kommen, dass der Raum sich ‚fürsorglich‘ einkrümmte, weil die beiden Maße selbstkreierten Prinzipien zufolge übereinstimmen sollten.

Doppler-bedingt ist die Wellenlänge λf die fortlaufend dynamisch gemessene Länge. Die Messung erfolgt entlang des Pfades BD. Warum? Die Verkürzung der Wellenlängen erfolgt von der Spitze her, genauer, gegenüber der jeweile letzten Welle. Deshalb kann die allererste Welle keine Verkürzung ausweisen. Damit man beide Fälle, der statischen und dynamischen Messung, vergleichen kann, benötigt man einen gleichen Endpunkt.

Die gemessene Wellendauer τ wäre bei dynamischer Messung genau so groß wie die statisch gemessene Wellendauer, wenn man den Doppler-Shift ignorierte. Was dabei größer wird, und zum Wunsch beiträgt, nach einem größeren Analogmaß zu suchen, ist die unbemerkt zurückgelegte Srecke. (hidden motion → unknown distance → slipped time)

Die Wellendauer ist kein geeignetes Zeitmaß, da man durch die willkürliche Bewegung v des Messapparates die Messdauer bis zum Eintreffen der Folgewelle beliebig manipulieren kann.

Minkowski, war das ein Blindflug?

Im Zeit-Weg-Diagramm wurde die dynamische Verkürzung der Wellenlänge nicht erkannt. Dieses Diagramm ist eher geeignet, den Betrachter zu verwirren: Wenn man dem Pfad BD folgt, sieht man nicht, dass dynamisch die verkürzte Wellenlänge gemessen wird, weil in der Zeitdauer von t=1 nach t=2 die zusätzliche Strecke v(t) zurückgelegt wird.

Die Länge v(t) ist jedoch für den Reisenden unsichtbar, weil der seine eigene Geschwindigkeit nicht sehen kann.

Ganz entscheidend ist dabei: Man kann auch unter dem Einfluss von v nur das Sichtbare messen. Das entspricht der Wegstrecke, die jeweils über den Messpunkt  hinausragt. Also wäre der geeignete Messpunkt zur Bemessung der Wellenlänge nicht B, sondern N. Der Punkt N läuft während der Messung räumlich von x=5 nach x=5+v(t) und zeitlich nach y(B).  Also: Das passt nicht zur Messung, weil der Doppler-Shift fehlt, und dieser erst ab der 2.Welle auftreten kann. Kompliziert ist das nicht. Man sollte anmerken dürfen, dass Dachdecker bei der Planung ihrer Lattenabstände das Problem der ersten Reihe regelmäßig lösen.

Wir sind alle Beobachter, sind wir auch Messexperten?

Wenn man im Ursprung die Lichtquelle platziert und dann dynamisch eine verkürzte Wellenlänge λf misst, so denken viele, wird man auch die verkürzte τf Wellendauer dabei unterstellen. Falsch! Man kann dynamisch immer nur die verkürzte Wellenlänge sehen. Das Ausfahren von τf zu τwird bei der dynamischen Messung benötigt, um die Position gegenüber dem Messobjekt zu halten. Das Messobjekt wird dynamisch mit der Relativgeschwindigkeit c-v abgetastet. Auf dem Hinweg hat man, wenn man an Bord eines Flugzeugs die selbst ausgesandten Radarwellen scannt, die Wellenlängen λf=(c-v) τ0, auf dem Rückweg λr=(c+v) τder Zweiwegemessung.

Die Laufzeiten für die beiden Wege wurden bis heute nicht unabhängig voneinander gemessen.

Auch unter der Beachtung des Doppler-Shifts sind die Laufzeiten der Zweiwegmessung nicht gleich mit der doppelten Laufzeit der Einwegmessung. Die Annahme, dass man den Doppler-Shift ignorieren könne, ist irrig. Man darf die Veränderlichkeit der Wegstrecke nicht übersehen. Es gibt zwei Optionen, um die Variablilität loszuwerden: Man löst das Problem oder man eliminiert es.

Der Minkowski-Raum versucht, alle unsichtbaren Strecken der mobilen Empfangsgeräte durch Koordinaten-Stretching herauszudrücken. Diejenigen Längenanteile, die der Reisende nicht wahrnehmen kann, werden ihm abgenommen. Dabei wird auch zyklische Struktur des Streching-Ansatzes verdeckt: Das Verschwinden der Längen braucht keine physikalische Erklärung. Damit scheint er etwas nachzubauen, was aufgrund von Messungen immer wieder so belegt wurde. Das Ergebnis des Hermann Minkowski ist ein theoretischer Raum, vergleichbar mit dem Raum der komplexen Zahlen, ein Kunstwerk, das die Rechnerei mit Zeitkoordinaten gestattet, so, als ob die Zeit ein Raum sei. Man darf davon schwärmen, Erkenntnis bringt es jedoch nicht.

Bei genauer Betrachtung jedoch, unter Beachtung der wahren Verhältnisse, die im Doppler-Effekt gelten, ist sein Theorieraum eine theoriefreie Nachbildung der Messresultate. Er hat ein Kleid genäht, das zu den Messungen passt, mit dem man tänzelnd rechnen kann. Da wurde schlicht mit formalen Mitteln nachgeplappert, was man nicht zu verstehen brauchte. Das ist theoriefreie Physik.

Der Zweck dieser Aktion war, die Unabhängigkeit der Theorieentwicklung, die ja nur Mathematik war, faktisch zu etablieren, in einer theoretischen Physik als angewandter Mathematik. Mit der Entwicklung der Minkowski-Matrix wurde der erste Abstraction Layer gebaut, etwas, das die unabhängige Weiterentwicklung von abhängigen Teilen eines Systems erlauben soll. Dass die Zeitachsen des Minkowski-Diagramms als Längenachsen ct und ct‘ gänzlich ohne Zeit auskommen, ist nicht weiter aufgefallen. Die schräg stehene Achse hat dabei die gleiche Bedeutung wie die lotrechte Achse, obwohl die lotrechte nur eine freie Lichtstrecke und die schräge auch eine Relation aus Lichtstrecke und Distanz darstellen soll.

Die Antinomie des Zwillings

Die als scheinbare Paradoxie interpretierte Aufgabenstellung der beiden Reisenden, von denen einer mit und der andere ohne Bewegung ist, wird von Vertretern der Einstein’schen Gedankenwelt dadurch aufgelöst, dass man behauptet, dass tatsächlich nur 8 von 10 Lichtsignalen angekommen seien, beim mobilen Beobachter. Das erinnert an die moderne Standardausrede: „Die Nachricht habe ich nie erhalten.“ Jedoch ist das derber Unsinn, eine direkte Folge des Herdeneffekts: Man muss als Student oder Dozent der Physik den Einstein verstanden haben, stimmt’s? Man nehme anstelle der Nachrichten ganze Murmeln und verlange, dass die Murmeln schneller fliegen als alles andere. Dann beginne man zu erläutern, dass Murmeln verschwinden können, obwohl sie verschickt wurden.

Bei der Schilderung des Problems wird regelmäßig bei der Umkehrung des Reisenden das Hütchen bewegt: Der Reisende steuert seinen Umkehrschwung nach Borduhr und kehrt sofort zur lokalen Halbzeitpause um. Zum Altern jedoch benutzt er die ferne Basisuhr, weil deren Signale seltener bei ihm Tick machen. Wenn ich die freie Wahl hätte, welche Uhr ich zum Falten vermeiden einsetzen möchte, ich würde auch die ferne wählen.

Zusammenfassung

Diese Effekte der dynamischen Messung wurden nicht erkannt: V-Blindness und verkürzte Wellenlängen.

Im Minkowski-Diagramm fallen zwei unterscheidbare Fälle zusammen: Ein Punkt ist mit v bewegt, eine Strecke konstanter Länge ist mt v bewegt.

Den Doppler-Effekt kann man nur erkennen, wenn man ihn  einzeichnet.

Die dynamische Messung erfolgt mit der Abtastgeschwindigkeit c-v. Die dynamisch gemessene Wellenlänge ist λf=(cvist gleich mit der statisch gemessenen Wellenlänge. Die Geschwindigkeit der Wellen gegenüber der mit v gleichsinnig bewegten Lichtquelle ist (cv).

Die Laufzeiten von Lichtwellen einer bewegten Lichtquelle sind richtungsabhängig verschieden. Die Effekte des Doppler-Shifts sind lokal nicht messbar. Man kann Unterschiede der Laufzeiten messen, wenn man Zeitdauer bewegungsunabhängig implementiert.

Nach dem Einzeichnen des Doppler-Shifts erkennt man, dass dynmisch die verkürzte Wellendauer und die verkürzte Wellenlänge gelten würde, wenn nicht der Messvorgang selbst länger dauern müsste, was ausschließlich durch die Bewegung v verursacht wird.

Also: Dynamisch kann man nicht die volle Wellenlänge messen. Dynamisch kann man aber die volle Wellendauer messen.

Plastisch formuliert: Die Zeit kann sich nirgendwo verstecken. Die Länge jedoch kann sich hinter jeder messenden Bewegung verstecken.

Folgerungen

Zeitdauer ist notwendig invariant gegenüber einer zeitlichen und gegenüber einer räumlichen Verschiebung.

Länge ist notwendig invariant gegenüber einer räumlichen Verschiebung.

Die Zeit ist das einzige Absolute, das die Menschen achten müssen. Wer es nicht tut, stirbt trotzdem.

Das ewige Maß ist die Zeitdauer.

Zeit ist durch nichts zu ersetzen.

Als primär für die Analyse eines Problems darf nicht das Diagramm angesehen werden, sondern das Problem. Das formale Modell benötigt in der physikalischen Anwendung eine klare Bedeutung, noch bevor damit gerechnet wird. 

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7 Gedanken zu “Einstein: Suggestiver Nonsens

  1. An alle, die einen abstraction layer wie Hermann Minkowsi über ein System errichten möchten, bitte beachten Sie:

    • Zuerst analysieren.
    • Dann verstehen.
    • Dann begreifen.
    • Dann formalisieren.
    • Dann spezifizieren.
    • Dann implementieren.

    Wenn das grundlegende System unserer physikalischen Welt in einem formalen Modell so abgebildet werden soll, dass man es ohne Kenntnis physikalischer Prinzipien bearbeiten und analysieren kann, muss man die grundlegenden Invarianten der Welt in das formale Modell übernehmen. Mindestens eine Homomorphie zwischen beiden Systemen ist notwendig, um sicher zu stellen, dass die Analyseresultate gültig sind, im Ursprungssystem der physikalischen Welt.
    Eine Abbildung von einzelnen Aspekten, wie z.B. die Vermutung einer Galileo-Eigenschaft aufgrund von Albert Michelsons Experimenten, ist nicht geeignet, valide Analysen hervorzubringen. Sie können nur dazu dienen herauszufinden, was die Konsequenzen der Annahmen sind, innerhalb des Modells.

    Die heute zu kritisierende Realitätsferne der physikalischen Theorienbildung, ihr Drift in die Metaphysik, ist eine Folge mangelnder Konsequenzbereitschaft, auch Logik genannt. Wer eine Abbildung der physikalischen Welt auf Teilaspekte begrenzt, dabei ohne tiefe fachliche Analysen bleibt und mit Omnipotenz-Annahmen Lücken schließt, darf keine Aussagen ableiten, aus seinem Modell, die über seine Flachheits-Prämissen hinaus gehen. Das ist eine Folge des Abstraktionsprinzips.

    Implementiert in Anwendungssystemen (Computerprogrammen) ist das Abstraktionsprinzip tagtäglich im Einsatz. Es sorgt dafür, dass hoch spezialisierte Teilsysteme effizient interagieren.

  2. Wenn man annimmt, dass Zeitdauer nicht invariant gegenüber einer räumlichen Verschiebung ist und dabei die logische Denkschiene benutzt, wird man erkennen, dass es sinnlos bis unmöglich ist, eine Zeitdauer von einem Ort mit einer Zeitdauer an einem anderen Ort zu vergleichen. „Vergleichen“, die Betonung liegt auf „vergleichen“.

    Nun wird unterstellt, dass es ein Naturgesetz gibt, dass die zeitliche Verschiebung genau zu bestimmen erlaubt. Die zeitliche Dimension wird dabei

    • weder als primär
    • noch als invariant gegegenüber dem Raum

    beschrieben.

    Also darf jeder Anwender des Naturgesetzes mit der Übertragung (Berechnung) der räumlichen Distanzen starten. Dabei wird ein Verschiebungsfaktor benötigt, der als Input ein Längen- und ein Zeitmaß benötigt, nämlich die Verschiebung je Zeiteinheit. Dieses Maß nennt man auch Geschwindigkeit.
    Wie kommt man an dieses Maß heran, ohne es vom Himmel fallen zu lassen?

    Wenn der Himmel es nicht beibringt, wie kann ich die Distanz selbst messen, ohne dabei verpflichtet zu sein, anzunehmen, dass die Zeitdauer, die ich bei der Distanzbemessung zwingend anwende durch die Bemessungsdauer selbst verfälscht wird?

    Wenn jedoch der

    • theoretisch ausgeschlossene Vergleich und
    • die offensichtlich nicht zu begründende Messung

    durch ein Lorentz-Transformations-Gesetz festgesetzt wird,
    kann sich jeder unendlich lange im Kreis drehen,
    ohne ebendies zu bemerken.

    Es gibt Bootrecords und die haben ihre Berechtigung. Herumspielen sollte man damit nicht.

    • Was bedeutet „Zeitdauer ist notwendig invariant gegenüber einer zeitlichen Verschiebung“?
      Könnte es sein, dass die fehlende Reentranz der Zeit genau das bedingt?
      Zeit kann sich selbst nicht verfälschen. Ein zeitlicher Vorgang ist so unabhängig von jedem anderen wie man unabhängig nur definieren könnte!
      Ein passender Vergleich wäre vielleicht, wenn alle eingehenden SMS
      1. nacheinander kämen und
      2. in der Reihenfolge ihres Eingangs auf dem Bildschirm erscheinen und
      3. danach vollständig gelöscht würden, so dass man ihre (ohnehin unbeständige) Existenz nicht beweisen kann.

      Zeit ist nicht beweisbar, weil die zeitliche Referenz nicht funktioniert. Versuchen Sie doch einmal auf die Sekunde zu referieren, die gerade beim Lesen verstreicht. Na, welche meinen Sie denn jetzt? Referenz geht nur über das Festhalten. Weil wir uns gegen das Verschwinden zu wehren gelernt haben, gibt es die Zeitstempelmaschine, genannt Uhr, die jeder Sekunde einen eindeutigen Namen gibt.

      Niemand kann einen zeitlichen Abschnitt wiederholen. Auch eine Maschine nicht. Jeder noch so kleine Zeitabschnitt ist damit einmalig und nicht verschiebbar. Räumlich können wir verschieben, zeitlich aber nicht, nicht einmal in Richtung des Zeitpfeils.

      Im Raum haben wir mehr Freiheitsgrade als in der Zeit.
      Warum sollten wir also die Zeit zu einem Raum erklären wollen? Etwa, damit der Menschheitstraum von den Zeitreisen denkbar wird. Wenn man dadurch am Zeitpfeil und der strengen Monotonie nichts ändern kann, der faktischen Einmaligkeit der Zeit nichts entgegenzusetzen hat, was soll das dann?

      Es ist sogar ziemlich riskant, so zu denken, in einem Gemenge aus Raum und Zeit. Die zeitartigen und die raumartigen Distanzen, die man (komischer Weise gleich) im Quadrat beschreibt, muss man dann genau unterscheiden. Postuliert jemand ein Mixup aus Raum und Zeit, müssen alle Voraussetzungen, die unsere Zeit erfahrungsgemäß mitbringt,
      1. streng monoton einmalig und besonders,
      2. unfälschbar und unabhängig,
      3. reentranzfrei und wartungsfrei („Zeit braucht keine Zeit“) zu sein,
      entweder übernommen oder eliminiert werden. Zielgemäß muss angenommen werden, dass alle genannten Eigenschaften der Zeit unerwünscht sind, mit Ausnahme des Zeitpfeils, der eine Richtung aber keinen Betrag hat.

      Offensichtlich ist damit die Zeit stillgelegt. Denn der fortlaufende Betrieb der Vernichtung kleinster Zeitscheiben, dabei beobachtet oder nicht, findet im Raum nicht von alleine statt. Im Raum kann man so eine (destruktive) Automatik nicht unterstellen, in der Zeit wollte man sie nicht behalten. Beschreiben kann man die Zeit nicht, wenn man zeitlich nichts zur Verfügung hat.

      Wenn man sich darüber keine Gedanken macht und meint, durch die Namen ct und ct‘ seien Ersatzvariablen mit deutlich verbesserten Eigenschaften gefunden, übersieht man schnell wichtige und selbstverständliche Eigenschaften der Universalzeit. Wenn die Bedeutung von ct nur eine räumliche ist, wird t nur als Hilfsvariable gebraucht, als Raumspanner zu c(t). Die damit angedachte (unverfälschbare) Eindeutigkeit der Längen- und Raummaße ist jedoch nur Illusion.

      Was mit c(t) angesagt wird, ist entweder eine Renormierung der Zeit (1t :1E8t) oder eine Distanz um einen Ursprung herum, wie bei einem Kugelbltz. Bei Annahme des Längenmaßes wird bereits aufgefallen sein, dass man die Distanz ct -wegen der geforderten Isotropie- gleich lang auf alle anderen Koordinaten abtragen kann oder sogar abtragen muss, um jeden Unfug zu vermeiden. Wenn ich das nicht darf, wie könnte dann Isotropie gelten? Also darf ich das!
      Das gleiche muss ich natürlich auch für ct‘ machen. Nur vorsorglich, wie gesagt, weil ansonsten sehr viel Unfug damit gemacht werden könnte. Und Unfug sollte man vermeiden.

      • Eine Beispiel für Suggestiv-Physik:
        http://www.relativity.li/de/epstein/lesen/b0_de/b1_de/
        Und dann bitte nachsingen:
        Ja so sisses, halt,
        Die Monika, die schrumpft,
        wenn sie von uns weg rennt.
        Und die Monika, die wächst,
        wenn’s widda kimt.

        Noch ein Satz aus dem Grenzgebiet zur Prduktionslehre für parawissenschaftliche Selfies, der heute Physik heißt und staatlich verordnet den Kindern reingehauen wird (obwohl das Fach Religion dafür reserviert ist): „Gleichzeitigkeit ist relativ.“
        Logisch ist das nicht, denn:
        Wenn diese so wäre, bräuchte sie so überhaupt nicht zu sein!
        Nimm an, dass GL=rela sei oder, was damit auch gemeint wird, GL=lokal.
        Die Grenze der Zeit ist damit lokal. Darüber hinaus gilt sie nicht. Um darüber hinaus zu gelangen, muss die Zeit entweder Zeit oder Raum in Anspruch nehmen. Außerhalb des lokalen Systems gibt es defintionsgemäß gar keine Zeit. Nicht irgendeine, auch nicht irdendeine andere Zeit, denn: Wenn es nicht eine gleiche außerhalb geben kann, kann es auch keine andere als die gleiche geben, schon deshalb, weil man jegliches Andere nur als ein solches erkennen kann, dass es verschieden ist zum Gleichen. Kompliziert erscheint mir dieser Gedankenweg nicht, denn er wird in allen Bereichen des menschlichen Lebens so angewandt: Was gleich ist erkennen wir und bestimmen erst dann, was von dieser als Norm gesetzen Größe abweicht. Ohne Norm keine Abweichung. Wenn GL als Identität stiftendes Kriterium für die Zeit nur lokal gilt, dann ist das auch so.

        Ob jetzt ein Beobachter fernab etwas so gleich sieht wie ich, spielt keine Rolle mehr. Gleichzeitig lässt sich ja nicht sehen, oder an zueinander fremden Uhren ablesen. Wichtig ist, dass es bei Annahme GL=lokal gar kein, einfach gar kein Kriterium gibt, um behaupten oder noch mehr aussagen zu können, dass zwei Ereignisse oder Vorgänge in A, so gleich wie zwei in B sind. Was die Herren da nicht erkennen, ist, dass sie ihre Sprache verlieren, in dem Moment, wo sie die Existenz der GL lokal begrenzen. Damit verlieren sie jede Chance und jedes Recht, über die lokalen Grenzen hinaus, eine bedeutungsvolle Aussage zu machen. Diese wäre komplett sinnbefereit.
        Sie tun es aber trotzdem, weil sie die Folgen ihrer Selbstkastration nicht erkennen können. Auch die Annahme, dass eine in irgendeiner Weise „umgerechnete“ oder „korrigierte“ Zeit von A nach B kommen könne, ist ein Widerspruch zur Behauptung GL=rel. Es lässt sich nämlich überhaupt nicht überprüfen, ob das, was da gefummelt wird, eine wahre oder richtige Zeit ist, wenn wir kein Kriterium haben, um den Vergleich zu führen.
        Denn die wahre und die richtige Zeit kann es nach GL=lokal nur lokal geben, nur dort.

        Jeder Vergleich von t oder dt außerhalb der lokalen Grenzen ist mit der Behauptung GL=rela tabu. Vergleiche jenseits der definierten Bahnen beruhen auf willkürlichen Annahmen, die keiner Überprüfung zugänglich sein können, wegen des Fehlens von substanzieller Identität von Zeit. Wenn jemand annimmt, dass sich Maßstäbe oder Uhren verbiegen, in Abhängigkeit von seinen Handlungen, sollte er beides überdenken: Seine Maßstäbe und seine Handlungen.

        Die Antwort, die Einstein 1905 gab, hätte er bereits 1714 nach Westminster schicken können, zur Lösung des Längengrad-Problems. Selbst wenn das so wäre, dass die Uhren deswegen so falsch gehen, weil auf See rauhes Wetter herscht, ist es zwingend, dass man bessere Uhren entwickelt, die davon unabhängig gleichförmig bleiben. Und selbst wenn sich alle Uhren bei Bewegung anders verhalten als in absoluter Ruhe,

        • dann müssen wir herausfinden, woran das liegt und
        • eine Möglichkeit finden, die gefundenen Störgrößen zu eliminieren.

        Und wenn das stimmen sollte, dass Uhren in Abhängigkeit von ihrer Bewegung anders gehen, wäre eine der Annahmen, welche die Grundlage der Behauptung stellt, nämlich die Relativität der Lichtausbreitung, komplett eliminiert. Relativität liegt bekanntlich vor, wenn gilt:

        (1) Bewegung hängt nicht von konstant versetzender Bewegung ab.

        und z.B. der Pfeil nicht nur auf dem fahrenden Schiff genauso weit fliegt auf einem ruhenden.
        Daraus ist mit den Mitteln unserer Sprache direkt und formelfrei abzuholen:

        „(2) Bewegte Uhren gehen gleich mit unbewegten Uhren.“

        und

        „(3) Bewegte Uhren kommen ungestört überall hin.“

        Das Problem dabei: „Konstant versetzend“ funktioniert nur mit Genehmigung der Zeit, also nur mit Referenz auf Zeit und somit kann Zeit so nicht definiert werden. Zeit wäre davon abhängig, dass es keine Bewegung gibt. Das aber würde die Relativität ausschließen. Wenn jemand schreibt

        „(1′) Bewegungen sind invariant gegenüber translatorischen Bewegungen.“

        als Kompaktfassung des Relativitätsprinzip, würde das niemand bemerken. Eventuell ist Denken nicht mehr so angesagt, Wahrheit nicht wichtig. Besser und sichererer erscheint da stattdessen die Mehrheit und deren Likes.

        Da die gesponnene Theorie von der Raumzeit über einen Raum zu berichten weiß, der in enger Absprache mit der Zeit entwickelt wurde, und nicht etwa von Bewegung, braucht man (ersatzweise eine selbst definierte) Eindeutigkeit in der LG, die als Universalkonstante über dem Gebilde wacht. Selbst wenn c nicht so schnell variiert, was ist mit allen Bewegungen gegen die Lichtkegel, und solchen, die „relativ unbemerkt“ vom Empfänger des Lichts stammen. Kann man die auch im Voraus einberechnen in eine statische Raumzeit, wo sich gar nichts mehr bewegt? Muss ich wirklich nicht wissen, welches v ich habe, weil der Raum das schon weiß, noch bevor ich ankomme?

        Zeit verliert in der Fassung, wo Zeit Zeit braucht, um anzukommen, den Zweck der Zeit, der darin besteht, dass man sich verabreden kann. Das Paradebeispiel für diesen Defekt ist der reisende Zwilling, der weniger Zeit braucht als sein ruhender Bruder. Durch den Verlust bzw. die fehlende Gleichheit von Dauer ist das Zeitgebilde der SRT als Mittel der Verständigung unbrauchbar.
        Mehr noch, das Zeitgebilde der SRT fordert das Chaos heraus, indem es synchrone Uhren losschickt, dann jedoch die fernen Uhren wie die lokalen und anstelle der lokalen behandeln lässt, dabei speziell mit Hilfe der lokalen Uhr die Umkehr steuert, obwohl genau das mit Einführung der Lokalität von Zeit unterbunden und in seiner Gültigkeit verworfen wurde. Nach Belieben, wie es der Argumentation dient, werden eigene oder fremde Uhren abgelesen.

        Einstein’s Ideenlandschaft zeigt eine Theorie über die Perspektive von Zeit. Zeit kann man auch aus der Ferne betrachten, so glaubte er. Dann erscheint sie uns irgendwie verkürzt. Wie sehr verkürzt? Dazu muss man in der App die Geschwindigkeit eingeben.

        „Aber jede Bewegung braucht Zeit.“

        „Und wenn jede translatorische Bewegung Zeit verbraucht, fehlt dann der Zeit nicht die Zeit.“

        Anzunehmen ist, dass Zeit im Verständnis der SRT keine Zeit ist, sondern ein begehbarer Raum. Diese Premium-Eigenschaft des SRT-Raums bleibt jedoch ohne Wert, wenn die für die Begehung notwendige Zeit nicht dazugestellt wird. Wenn die Vorstellungen darüber an diesem Punkt divergieren, dann deshalb, weil man nicht anerkennen möchte, dass auch dieser SRT-Raum nur zeitabhängig benutzbar ist. Will man die Zeitabhängigkeit eliminieren, muss für den SRT-Raum Statik gelten. Er dürfte keine Dynamik mehr besitzen oder ausstrahlen, auch keine versteckte unterstellen. So ganz ohne Dynamik, das kann deprimieren.

        Jemand sollte seine Anerkennung als Religionsstifter beantragen, damit endlich wieder Physik betrieben werden kann.

      • Zeit ist in der SRT von sich selbst abhängig.
        (Das „weil“ der Begründung spar ich mir jetzt, auch deshalb, weil ich der einzige wäre, der etwas begründet. Aber kurz: Zeit setzt Bewegung voraus, ist nur lokal und nur bei gleicher Bewegung definiert)

        Etwas, egal was, was von sich selbst abhängt, wird selbstreferenziell genannt.
        Alles, was man an den Anfang stellt, muss frei zu definieren sein. Notfalls per Axiom, weil ansonsten nichts zu verstehen ist, von dem, was da steht.

        Sollte jemand meinen, dass man auch zyklische Welten beschreiben können müsse und dafür zyklische Beschreibungen ok seien, möge er mir bitte seine Tel.Nr geben, damit ich mit ihm das Spiel des unendlichen Komparativ spielen kann, das mir unendlichen Reichtum bescheren wird.

        Wenn ich nun versuchen wollte, eine Definition für Zeit zu geben, so wie man sie braucht und verstehen soll und ich bekäme das nicht hin, weil ich rekursiv werden müsste bei der Formulierung meiner Vorstellungen, dann sollte ich das sein lassen.

        Es ist nicht sinnvoll, jemand der zyklisch denkt, davon überzeugen zu wollen, dass er in einem Irrgarten herumläuft. Deshalb nicht, weil es nicht enden kann. Wenn jemand zyklisch denkt, dann vermutlich deshalb, weil er den Irrgarten nicht erkennen kann und deswegen annimmt, dass es da keinen Irrgarten gibt. Und das wird ihm auch nicht gelingen, wenn er das Gleiche nicht wieder erkennt, an dem er wieder und wieder vorbei kommt.

        Die Erkenntnis von Zeit beruht auf der Erkenntnis der gleichen Dauer. „Ein Tag wie der andere“. Aus der Idee, mit Zeitpunkten anzufangen, kann nicht viel werden, weil die ja eine Referenz brauchen. Diese gibt es nicht, weil die Zeit von selbst verstreicht. Die Variante aus „Und täglich grüßt das Murmeltier“ ist so aufgebaut: Jemand erlebt jeden Tag das Gleiche, d.h. in aufeinander folgenden Tagen begegnen ihm die gleichen Menschen und passieren die gleichen Vorgänge in deren Menschenleben. Der Held erkennt die Gleichheit der Situationen, weil er ein funktionierendes Gedächtnis besitzt. Er versucht jeden Tag auf’s Neue, tragische Situationen abzuwenden und den Lauf der Dinge zu verändern. Dabei gewinnt er eine positive Einstellung zu seinen Fähigkeiten und erkennt seine Macht über seine Zeit. Wenn der Held kein Gedächtnis hätte, das ihm den Vergleich der Lebenssituationen ermöglichte, wäre er in der gleichen SItuation gefangen wie seine Mitmenschen. Nicht das gleiche Erlebnis (als Inhalt) sondern der gleiche Umfang an Zeit stellt den Anfang der Definitionsversuche. Dazu braucht man mehrere Apparate, die gleichmäßig kleinste Zeiteinheiten zählen. Während ein Apparat einen Vorgang von festgelegter Dauer (z.B. Pendel) ausführt, zeichnet der zweite das akustisch oder optisch auf. Durch das wiederholte Abspielen während der Aufzeichnung wird die Wiedergabe justiert. Entspricht die Wiedergabedauer der Aufzeichnungsdauer, hat man die Gleichheit von Dauer implementiert, überprüfbar.
        Sollte bei der Prüfung der Dauer aus unerfindlichen Gründen die „Zeit stehen bleiben“, wäre das nicht bemerkbar, ganz gleich, wie man Zeit aufzufassen gedenkt. Da niemand den Zeitpfeil verlassen kann, müssen Messungen der Zeit immer in der Zeit stattfinden. Wenn dazu noch ein Zusatzverbrauch von Zeit eingeplant werden muss, derart, dass der Ort der Zeit erst durch entsprechende Signale versorgt werden müsse, ist das bar jeder Erkenntnis über die Zeit.

  3. CF v. Weizsäcker, Zeit und Wissen, S. 801:
    Wenn Born und Heisenberg durch ein physikalisches Problem auf ein Integral geführt werden, sagt Born:

    „Wir wollen es ausrechnen und sehen, was es bedeutet“;

    Heisenberg aber sagt:

    „Sehen wir, was es bedeutet, dann werden wir sehen, wie wir es ausrechnen können.“

  4. Je größer der orbitofrontale Kortex, desto ausgeprägter der Hang zur Konformität.

    Die Hirnscans offenbarten, dass mit wachsender Angepasstheit im Schnitt auch das Volumen eines Teils des orbitofrontalen Kortex zunahm.

    Menschen suchen soziale Konformität
    http://www.heise.de/tp/news/Menschen-suchen-soziale-Konformitaet-2008143.html
    http://www.spektrum.de/news/unangepasstes-gehirn/1142895
    http://www.spektrum.de/news/das-diktat-der-masse/978798

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