Das Zwillingsparadoxon, zum Letzten

abtTwinAnhänger, Freunde und Lehrbeauftragte der Raumzeit sind nicht bereit anzuerkennen, dass  (mangels Beschreibungsmittel in der SRT) keine Möglichkeit besteht, den ruhenden vom bewegten Zwilling zu unterscheiden.
Die Zeitdilatation wird nicht nur in Wikipedia, sondern auch in den Lehrbüchern der Physik als realer und symmetrischer Effekt beschrieben, der an zwei Uhren, die zueinander in Bewegung sind, abgelesen werden kann.

Wegen der Übernahme der ontologischen Hypothese in die Lehre wird es zwingend unmöglich, dass eine Uhr gegenüber der anderen Uhr nachgeht.

Übereinstimmend wird der Experimentaufbau beschrieben:

„Im Folgenden sei beschrieben, was beide Zwillinge unmittelbar sehen, wenn sie einmal pro Jahr ein Lichtsignal zu ihrem Bruder senden.“

„Alternativ und äquivalent kann man sich den Empfang von Lichtimpulsen überlegen, die jeder der Zwillinge exakt einmal im Jahr in seiner eigenen Zeit losschickt.“

Als Ergebnis liest man überall die Lehrmeinung:

„Der irdische Zwilling sieht den Reisenden Zwilling in 8 Jahren um 4 Jahre älter und in 2 Jahren um 4 Jahre älter, insgesamt jedoch nur um 8 [nicht etwa 10] Jahre älter werden.“

Wenn jeder Zwilling sich an die Regeln hält, kann das jedoch nicht passieren, denn:

  1. Jede ausgesandte Welle läuft schneller zum anderen Zwilling als der Sender.
  2. Kein Zwilling kann den Empfang einer Lichtwelle vermeiden.

► Also wird jede verschickte Welle empfangen.

Also werden beide Zwillinge die gleiche Anzahl von Wellen empfangen. Der Vorgang ist symmetrisch, trotz aller Dilatation.

Nur wenn der reisende Zwilling das Bild der fernen Uhr nutzt, um die Dauer eines Jahres zu bestimmen, kann er überhaupt in den Genuss der gedehnten Zeit kommen, weil nur dann die Zeitdauer der Fernabfrage dazwischen liegt.

Wenn der reisende Zwilling die lokale Uhr abliest und seine Uhr funktioniert, wird er seine Reisedauer wegen der Symmetrie (v²/c² ist gleich auf beiden Pfaden) lokal in gleich große Abschnitte aufteilen. Das ist an der Gleichverteilung der Punkte auf seinem Reisepfad zu erkennen. Selbst im Fall (v=c) kann der Reisende alle Nachrichten versenden, die so sicher wie er selbst und nicht später als er selbst ankommen werden.

Spätestens dann, wenn der reisende Zwilling trotz dilatierter Zeit nicht jünger bleiben kann, und dadurch Zeitreisen in weite Ferne rücken, wäre die Frage nach der Bedeutung von „dilatierter Zeit“ zu klären.

Warum gilt Einsteins falsche Analyse heute noch?

Die Theorie vom reisenden Zwilling, der nicht altert, wurde von Albert Einstein entwickelt, und als „eigentümliche Konsequenz“ vorgestellt:

Sind in den Punkten A und B von K ruhende, im ruhenden System betrachtet, synchron gehende Uhren vorhanden, und bewegt man die Uhr in A mit der Geschwindigkeit v auf der Verbindungslinie nach B, so gehen nach Ankunft dieser Uhr in B die beiden Uhren nicht mehr synchron, sondern die von A nach B bewegte Uhr geht gegenüber der von Anfang an in B befindlichen […] nach.

Halten wir fest, dass die Uhr erst nach ihrer Ankunft in B nicht mehr synchron ginge. Was ist jedoch kurz vorher, etwa eine Millisekunde oder eine Femtosekunde zuvor? Geht die Uhr dabei noch richtig synchron? Falls ja, woher wissen wir das?

Wie es scheint, geht die Uhr aus einem einzigen Grund nicht mehr synchron: Weil sich die Behauptung vom synchronen Gang nicht mehr verteidigen lässt.

Das menschliche Denkorgan besitzt zwei grundlegende Modi:

(a) Lernmodus: Das Gehirn nimmt Neues auf.
(b) Folgerungsmodus:  Das Gehirn produziert eigene Ergebnisse.

Als hochbegabt gelten Menschen, die überdurchschnittliche Lernkapazitäten besitzen. Nicht als hochbegabt gilt, wer überdurchschnittlich stark vernetzen kann und Folgerungen über verschiedene Wissensbereiche herstellen kann. Die zunehmende Spezialisierung der Forschung setzte im letzten Jahrhundert bereits die spezialisierte Ausbildung in Gang. Heute stört sich niemand mehr daran, wenn er das Tätigkeitsfeld seines Nachbaren nicht einmal annähernd verstehen kann. Eine Folge davon ist, dass Menschen kein Interesse mehr haben, mit ihren Nachbarn zu sprechen.

Die von Einstein als „eigentümlich“ abgehakte Folge seiner Überlegungen konnte ihn nicht dazu bewegen, seinen Ansatz zu überdenken. Bauingenieure zählen dann nicht zu den Einstein-Verstehern, wenn sie gezwungen sind, Risse in Bauwerken zu verstehen. Es ist im Alltag unmöglich, etwas „als merkwürdig“ zu ignorieren. Man kann seine Kinder sehr lange ignorieren, sogar unterstellen, dass sie als kleine Erwachsene geboren werden. Und man darf sein Smartphone für wichtiger erachten als sein Kleinkind. Dauerhaft gelingt das aber nicht, weil wir in einer physikalischen Welt leben, wo Handlungen Folgen haben.

Wenn Menschen vergöttert werden, weil sie nach Kriterium (a) als hochbegabt gelten, dann -so muss man annehmen- könne das nicht in der Physik passieren. Denn die Physiker wissen um die Physikalität unserer Welt, in der nichts von alleine los läuft. Wer viel und schnell erlernen kann, läuft Gefahr zu einem Spezialisten für das Lernen zu werden. Er lernt lieber Neues anstatt das Gelernte zu vernetzen. Er verlinkt dabei nur die Oberflächenstruktur, nicht einmal die Merkwürdigkeiten werden untersucht: Keine Zeit!

Die Steigerung der Lerneffizienz wird heute, wo eine Inflation des notwendigen Wissens droht, mehr denn je gefordert. Die massive Ausweitung des Bildungssortiments zeitigt jedoch unerfreuliche Resultate: Oberflächenkompetenz, MultiChoice-Kompetenz und Spielsucht. Die Spielsucht ist eine Ersatzhandlung für das -wegen der Trivialisierung des Lernens und des Lebens- ausbleibende Feedback aus dem Denk- und Orientierungszentrum.

Bei „nicht mehr synchron“ hätte es klingeln müssen

Wenn der Synchronismus der Uhren schon dadurch verloren geht, dass man von A nach B fährt -ohne das vorher anzumelden, bei der Uhr- dann hat Einsteins Zeit-Modell einen Riss. Schließlich wurde im gleichen Aufsatz zuvor erklärt, wie man zwei Uhren in A und B synchronisiert: Man schickt Licht von A nach B, wo es reflektiert wird und misst die Dauer des gesamten Weges. Dann setzt man die Hälfte der Dauer der Uhr in B als Zeitpunkt fest – völlig willkürlich, so willkürlich wie: Die tatsächliche Laufzeit von A nach B wie auch das Verhältnis zur Laufzeit von B nach A sind völlig egal. Aus völlig egal wurde heute, fast überall: Scheiß egal.

Wenn aus der Uhrensynchronisation folgt, dass Uhren nicht synchron gehen, was folgt erst daraus, dass die Lehrbeauftragten dieser Theorie behaupten, dass Einstein Recht hatte?

Einstein konnte niemals Recht gehabt haben, weil ihm solche Widersprüche nicht auffallen konnten.

Dazu war er nicht in der Lage. Er konnte sie als interessant bewerten, jedoch nicht als Fehlerhinweis. Seine Denkstruktur sah vor, dass das Komplement von Synchronismus auch als „synchron“ bezeichnet wird. Daran, dass „synchron“ auch gleichbedeutend sein konnte mit „nicht mehr synchron“, kann man ablesen, welche Bedeutung das Wort „Widerspruch“ für ihn haben konnte. Jemand, der keine Widersprüche erkennt, kann nicht belehrt werden. Wenn man eine lokale Zeit bzw. eine zweite Zeitvariable einführt, verliert man u.a. die Eindeutigkeit der Zeit. Dieser Verlust wird zu kompensieren versucht, durch die Einführung der gleichbedeutenden Zeit.

Die definierte Gleichheit der Zeit ist abermals eine willkürliche, und sie betrifft nur Zeitpunkte: t und t‘ seien dann gleichbedeutend, wenn  t=(1+β)γt‘. Mit Hilfe eines von allen Bewunderern akzeptierten Kunstgriffs versucht Einstein dann, die fehlende Gleichheit der Intervalle zu kompensieren: Die Zeit würde dilatieren, verlangsamt verstreichen, aber nur aus der Sicht der jeweils Anderen. Daran wird ersichtlich, dass der Komplementarismus, wie man die Denkweise des Einstein zusammenfassen könnte, keinen Ersatz für Erkenntnis bieten kann.

Komplementarismus erlaubt keine Erkenntnis.

Wenn zwei Halunken komplementäre Aussagen machen, dann können sie sich zwar gegenseitig stützen, aber keinen Dritten. Also wird das Konstrukt der wechselseitig verlangsamt aussehenden Zeit nutzlos, wenn man es zu übertragen oder anzuwenden versucht. Wenn zwei Halunken behaupten können, dass jeweils der Andere zu wenig Zeit gehabt hätte, bei ihrer schnellen Begegnung, ohne dass dies einen Widerspruch hervorruft, kann man das wie ein Schema anwenden:
(1) ‚Eva‘ heißt nicht meine Tochter, sagt Fritz.
(2) ‚Fritz‘ heißt nicht mein Vater, sagt Eva.

Es fehlt bei dem Versuch, die beiden Aussagen zusammenzufügen jede Möglichkeit, ein Gesamtbild herzustellen. Dieser Mangel ist Escher Bildgrundlegend, er durchläuft alle Bahnen der von Einstein entwickelten Theorien. Immer wieder drängt sich dabei der Eindruck auf, dass das vorgestellte Ergebnis den Autor selbst überrascht habe. Komplementäre Aussagen sind im menschlichen Miteinander bedeutungslos, denn sie sind nicht verwertbar. Für den menschlichen Verstand bedeuten komplementäre Sätze entweder das Gleiche oder gar nichts.

Aus dem Einsteinschem Relativitätsprinzip geht nicht hervor, ob die Sätze verschiedener Beobachter das Gleiche bedeuten. Dort ist nur festgelegt, dass sie die gleiche Form haben.
(1) ‚t(B)<t(A)‘ sagt A.
(2) ‚t(A)<t(B)‘ sagt B.

Sätze, welche die Gleichheit der Form betreffen, sind formale Sätze, sie führen jenseits ihrer Strukturaussagen keinen Inhalt. Ob etwa t(A) die Zeit in A oder die Zeit des B, jedoch gemessen in A, bedeutet, bleibt ungeklärt. Da die Zeitwerte in der SRT nur definitorisch gelten, ist jeder, A oder B, berechtigt, seine Zeit jeweils dem anderen anzusagen, so dass jeder so viele Uhren wie Kommunikationspartner benötigt. Da jedoch alle Uhren schon bei der kleinsten Beschleunigung ihren Synchronismus verlieren, können die Anzeigen ferner Uhren keine Bedeutung haben. Grundsätzlich ist gemäß der SRT der Verlust der Synchronisation  kein Verlust an Information. Das hat zwei Gründe:

  1. Eine Uhrzeit in B, angesagt von A, hatte nie eine Information.
  2. Jedes Lichtsignal aus A kann erneut als Zeitansage fungieren.

A in sync with B

So wird erklärlich, weshalb seine Erkenntnis ihn nicht gestört hat, dass die Uhren „nicht mehr synchron“ gingen, nach Ankunft des A in B. Die Uhr des A verliert ihre Funktion, wenn sie in B eintrifft.

Komplementarismus ist ein Schema

Paul Watzlawick berichtete in prägnanter Weise von experimentalpsychologischen Forschungen Alex Balevas, die den Fall der verkrampften Selbstabdichtung aufdeckten:

B erhält die Antwort »richtig«, wenn A den Gesundheitszustand der betreffenden Zelle richtig erriet; wenn A dagegen sich irrte, erhält auch B die Antwort »falsch«, ungeachtet der Diagnose, die er selbst stellte.

Es bestand für B keine Möglichkeit, herauszufinden, dass die Antworten, die er erhält, nichtkontingent sind. Er sucht also nach einer Ordnung, die zwar besteht, ihm aber nicht zugänglich ist.

Sobald einmal das Unbehagen eines Desinformationszustands durch eine wenn auch nur beiläufige Erklärung gemildert ist, führt zusätzliche, aber widersprüchliche Information nicht zu Korrekturen, sondern zu weiteren Ausarbeitungen und Verfeinerungen der Erklärung.

Einstein sah sich gezwungen, seine Erkenntnis zu verteidigen, auch durch neue Theorien. Er betrachtete jedoch die relative Bewegung, nicht etwa die Beschleunigung im Rahmen der ART als ‚prinzipiell grundlegend‘ für die Zeitdilatation. Obwohl mit Erschaffung der ART auch ‚Alterungseffekte‘ von ‚fiktiven Gravitationsfeldern‘ ausgehen konnten, wollte Einstein seine Erkenntnis vom ‚relativen Alterungseffekt‘ niemals aufgeben.

Das Schema in den Theorien Einsteins ist das der Patienten mit Schizophrenie. Wer nicht erkennt,

  • dass die vom ihm gedanklich konstruierten Uhren lediglich Fotos ferner Uhren anzeigen,
  • dass das vermeintliche Induktionsproblem des Leiters mit dem Magneten nicht aufgrund seiner relativen Beschreibung als gelöst gelten kann,
  • dass die Definition von Synchronismus ihr Gegenteil ausschließt,

der hat erhebliche kognitive Defizite. Die von Einstein konstruierten Modelle haben zum Kern, dass derjenige, der im ‚System‘ ruht, nicht in der Lage ist, zentrale Beobachtungen durchzuführen:

  • Er kann nicht erkennen, wie seine Maßstäbe und Uhren verändern.
  • Er kann die Ursache einer Beschleunigung nicht erkennen.
  • Er kann die Geschwindigkeit des Lichts nicht messen.
  • Er kann die wahre Zeit nicht wissen.

Dieses Bild des ohnmächtigen Beobachters scheint sich auf alle Proponenten seiner Theorie übertragen zu haben.

So wird dem B die A-Zeit-Kopie verordnet, die mit der von A prognostizierten Zeit in B übereinstimmt, wenn dort ein Lichtsignal aus A ankommt. Wenn nun kein Signal aus A in B zu erkennen ist, kann B nichts über die Zeit in A sagen. Gleiches gilt umgekehrt, wenn B seine Zeit nach A kopiert: Er weiß nichts über die Jetzt-Zeit in A, weil er die tatsächliche Laufzeit nach A nicht kennt. Es ist lediglich die Illusion erzeugt worden, dass, wenn die Uhr in B die gleiche Periode implementiert, zwei Ereignisse zusammenfallen, das Eintreffen des Signals und der Schlag der Uhr. Das ist ein tragisches Unwissen, eine Fassade ohne Inhalt, die sich hier zeigt. Die Gleichheit der Periode setzt jedoch schon voraus, dass die Zeit nicht von der Bewegung abhängt. Und daraus wird zweifellos abgeleitet, dass Zeit nicht in Abhängigkeit von irgendeiner Bewegung dilatieren kann.

Der Missbrauch des Einstein

Komplementarismus ist ein Schema der Schizophrenie. Zwei Welten werden als vermeintlich komplementär aufgebaut, jedoch mit dem  Zweck, dass die sich gegenseitig nicht widerlegen können. Es ist das Gegenteil dessen, was unser menschlicher Verstand zu tun pflegt. Er rätselt, sucht den Durchblick und den Überblick, er will Klarheit im Vollständigen, denn er braucht zum Verstehen immer das Ganze. Einstein scheint konträr gedacht zu haben. Seine Theorien erlauben kein Ganzes, sie sind chronisch unvollständig.

Die Informationen, die seine Beobachter liefern, sind nicht aggregierbar, sie sind entweder trivial wie „Die Anna ist aber kleiner als ich“ oder unverwertbar wie „leider doch nicht synchron“. Keine einzelne Information ist ausreichend für die Gesamtschau. Sein System enthält nur Beobachter, von denen keiner die Tatsachen kennt.

Die Aussagen der beiden relativistischen Bebachter beziehen sich jeweils auf Vergleiche von lokalen mit nicht-lokalen Variablen. Da in der physikalischen Welt alle lokalen Objekte von nicht-lokalen Objekten kausal getrennt sind, d.h. u.a., dass man hier den Mond nicht bemalen kann, ist es ausgeschlossen, dass eine Wirkung von einer Beobachtung ausgeht, die Tatsachen betrifft. Insbesondere dann, wenn man anerkennt, dass die Lichtgeschwindigkeit begrenzt ist, kann eine optische Beobachtung nur Unabänderliches zeigen. Die Vergleiche, welche  relativistische Beobachter treffen, sind inhaltlich ohne Wert: Sie sind perspektivisch verzeichnet, können nicht widerlegt oder überprüft werden und beruhen auf hypothetischen Zeitangaben.

Das verstörende Element

Bei der Betrachtung alter Fotos darf man nicht auf das Überleben der darauf zu erkennenden Personen in der Gegenwart schließen, auch wenn das ein tiefer Wunsch mancher Menschen ist.

Kein Foto einer Uhr ist eine Uhr.

Keine Uhr ist eine Zeit.

Die zeitlichen Abstände zwischen der Betrachtung alter Fotos sagen mehr über den psychischen Zustand des Betrachters aus als über die auf dem Foto abgebildeten Zustände.

Eine triviale logische Analyse mit Hilfe von Kontrollsignalen (nach Max von Laue) hätte dem Einstein bereits gezeigt, dass die Zeitleisten der Zwillinge, nach beliebigen Reisen das Gleiche anzeigen müssen. Warum wurde diese Analyse nie durchgeführt?

Geistige Lähmung?

Dafür gibt es keine plausible Erklärung, nur die Vermutung des Gregory Bateson: Das verstörende Element. Bestimmte Dinge kann man theoretisch nicht vermitteln, z.B. wie man Freistöße schießt, wie man Assembler programmiert, oder wie man sich in einem double bind fühlt. Das Letztere darf man nicht praktisch erfahrbar vermitteln, weil es dauerhafte psychische Folgen nach sich ziehen kann. Das verstörende Element wird von Menschen unbewusst wahrgenommen, dadurch,

  • dass ihre Informationen unvollständig sind, während ihr Gegenüber das Gegenteil von alldem ausstrahlt,
  • dass die gegebenen Aussagen widersprüchlich erscheinen, während der Dozierende das nicht einmal im Ansatz zu erkennen gibt,
  • dass  die Folgerungen der Theorie absurd erscheinen, während die praktischen Beispiele extrem anschaulich bleiben und,
  • dass alle Fragen der kritischen Art nur die gleichen unvollständigen Antworten liefern werden, während sie jedoch das Risiko befeuern, das eigene geistige Unvermögen zu belegen.

Selbstverständlich traut sich niemand, den Professor der Physik als psychisch kranken Menschen darzustellen, denn das wäre eine nicht mehr zu korrigierende Kehrtwende. „Und was ist, wenn Einstein doch Recht gehabt hätte?“ würde sich jeder fragen, der die Theorie zu kennen glaubt. Das würde an den Tatsachen nichts verändern.

Diese Tatsachen bestehen aus einer Theorie, die nur den einen Zweck kennt, den Selbstzweck.

Wenn heute auch noch Hallen voller Bücher die Theorie dieses schizophrenen Mannes als Wissenschaft darstellen, sagt das fast schon alles über den heutigen Zustand der Wissenschaft, und viel über unsere Gesellschaft

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7 Gedanken zu “Das Zwillingsparadoxon, zum Letzten

  1. backping aus http://www.scilogs.de/quantenwelt/zwillingsparadoxon-nachgerechnet/#comment-20753

    „Wenn zwei Reisende sich zwei Mal treffen, dann ist zwischen den beiden Treffen für den Reisenden die meiste Zeit vergangen, der die Strecke zwischen den Treffpunkten mit den wenigsten Umwegen und den geringsten Geschwindigkeitsänderungen zurückgelegt hat.“

    Darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie sich selbst so sehr verwirrt haben, dass Sie eine Formel (als eine neue Sprache) brauchten, um wieder zur Logik zurück zu finden.

    Ihnen ist aufgefallen, dass Sie überrascht waren vom Ergebnis! Das finde ich sehr ehrlich und sehr gut! Viele andere sind auch überrascht, jedoch nicht überrascht über ihr eigenes Überrascht sein.

    Es ist logisch unmöglich, dass unterschiedliche Zeitdauer zwischen den Twins besteht, denn jede Welle ist schneller als oder gleich schnell wie der Reisende und kommt garantiert an. Keine Welle kann verloren gehen. Jeder, der an einem beliebigen Ort startet und dorthin zurückkehrt zählt dabei gleich viele Wellen wie der andere, wenn beide die gleiche Zahl gesendet haben. Es ist unmöglich, dass Zeit nicht stattfindet, selbst dann nicht, wenn man sie als Kugelwelle beschreibt.

    Siehe auf utub oder „zwilling auf bornmax“.

    Gestatten Sie mir, Ihnen den Effekt der Selbstverwirrung zu verdeutlichen, denn er kommt häufiger vor:
    Der Term „die meiste Zeit“ wird zum Vergleichen von t und t‘ genutzt.
    Der Komparativ (‚mehr als‘) wird immer vorausgesetzt, um den Elativ „die meiste“ zu bestimmen.
    Den Komparativ gibt es in der SRT nicht, gab es nie, weil ihn niemand definiert hat.
    Die SRT hat fast nichts definiert, nur Erfahrungsbegriffe umgedeutet und behauptet, es gäbe nur lokale Zeit als „wahre“ Gänsefüßchen-Zeit. Die mangelnde Gültigkeit der Zeit über das lokale BS hinaus wurde angegriffen und ohne Beweis für zerstört erklärt.
    Alles was in der LT dazu steht, ist normativ: t=alpha t‘ mit alpha=(1+beta)(gamma)

    Den Komparativ haben Sie aus Ihrer Erfahrungssprache eingeflochten, in der LT ist er nicht vorhanden. In der LT sind t und t‘ nur dann gleich, wenn beta=1 ist. Was bei not(beta=1) gilt, das ist undef. Deshalb ist der Fall (t>t‘) als Zeitdehnung interpretierbar geworden, weil er alle überrascht hat.

    Wer lernen möchte, exakt zu sprechen, sollte versuchen, dumme Maschinen zu instruieren.

    Ich möchte Sie abschließend bitten, Ihre Erkenntnis von der gleichen Zeitdauer auf allen Hamiltons ernst zu nehmen und logisch weiter zu denken.

  2. There cannot be something like a private time or observer’s time. The assumption of such concepts as physical reality does not meet human logic.
    If someone wants to talk about time he should consider that
    – time takes place and
    – time is strictly monotone.
    Any separate time line that may be used (under special conditions) must fulfil the general requirements of time.
    Therefore:
    Just assume that someone takes a separate time line B (as easy as the fast lane at Disney’s).
    Hence he would be able to return somewhat earlier than in the case of classical time A was used.
    Hence the usage of line B would contradict the monotonicity of time A even all the events took the other path.

    No lane by itself can to establish strictly monotonicity, if you have more than one lane.
    Therefore competing time concepts are incompatible with human logic.
    The concepts of Einstein and Rodenberry are better known in spiritual context, when god and other eternities are established by humans.

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