Wenn blöde Ideologie wissend macht

Auf spektrum.de gibt es regelmäßig die neuesten wissenschaftlichen Nachrichten, und natürlich alles, was dazu passt, was Schlagzeilen und Umsatz macht. Zuletzt gab es etwas über Zeitreisen zu lesen und niemand widersprach. So wird das auch gestimmt haben, was da stand, nicht wahr?

Die Fakten werden in solchen Popular Science Magazines so gedeutet, dass sie selbst dann, wenn sie als Farce daherkommen zur Begründung neuer kosmologischer Wahrheiten taugen:

„Zeitreisen sind nicht nur möglich, sie haben sogar schon stattgefunden.“

Wenn ein Kosmonaut 800 Tage im Weltraum verbracht hat, habe er um den Bruchteil einer Sekunde weniger an Zeit verbraucht und sei deshalb ‚in der Zeit gereist‘.

Dieser Artikel aus dem Spektrum belegt, dass der Autor Tim Folger den Einstein gut verstanden hat. Er wendet nämlich die Einstein’sche Methode an:

  1. Man nehme einen Alltagsbegriff, der Gegenstände der Erfahrung benennt, so dass jeder verstehen kann, was damit gemeint ist.
  2. Dann setze man – ohne explizit darauf hinzuweisen- dem Begriff einen neuen Inhalt zu, der zum bekannten Verständnis in Widerspruch steht.
  3. Während der Gesprächspartner, Hörer oder Leser noch stutzig staunt, wird das neue Verständnis vom Begriff als einzig zulässige Wahrheit verbreitet: So wird aus falsch funktionierenden Uhren zwangsläufig –per Naturgesetz- eine verlangsamt verrinnende Zeit.

Der Satz „Der Kosmonaut Krikaljow ist also eine 48stel Sekunde in die Zukunft gereist.“ bringt selbst den frommsten Einsteinanhänger zum Staunen – und zum Nachdenken.

Die suggestive Kraft der einsteinschen Methode (des semantischen Übergriffs) sei an folgendem Satz verdeutlicht:

„Wie Einstein bewies, vergeht die Zeit für Objekte in Ruhe schneller als für solche, die sich relativ dazu in Bewegung befinden.“

Ein Relativist ist grundsätzlich nicht in der Lage, einen Zustand der Ruhe von einem Zustand der (unscheinbaren, also gleichmäßigen und unbeschleunigten) Bewegung zu unterscheiden.

Ob der theoriebeseelte Physiker nun Einstein heißt oder nicht, er kann nicht durch bloßes Rechnen, also dem Umarrangieren von Formeln und Zeichen, eine Wahrheit über die Zeit zum Vorschein bringen. Die Methode des Rechnens mit Formeln in Gleichungen führt das anfänglich Gesetzte in ein andere Form über, ohne den Inhalt (als Wert und Gegenwert) der Gleichungen zu verändern. Die Ableitung einer Wahrheit mit Hilfe von Formeln ist stets eine (streng monotone) Deduktion des anfänglich Hingeschriebenen. Aus diesem Grund ist es unmöglich, zu beweisen, allein durch das Umschreiben, dass in der Realität ein Brett oder ein Sack Weizen umfällt oder nicht. Allein die Tatsachen können den Beweis dafür erbringen, wenn sie in einem nachprüfbaren (validen und reliablen) Versuch gewonnen werden. Der prognostische Wert einer Aussage, dass ein Brett umfallen wird, hängt von der Gültigkeit der Eingangswerte ab:

  1. Maße des Bretts,
  2. Verteilung der Massen innerhalb des Bretts,
  3. Position des Auflagers gegenüber dem Schwerpunkt.

Befindet sich der Schwerpunkt des Bretts außerhalb der Lotrechten des Auflagers, wird das Brett kippen, je weiter draußen, desto eher. Versuche können das überprüfen. Ohne diese Überprüfung ist die Theorie wertlos. Die Überprüfung dient der Bestätigung und der Kontrolle. Wenn sie nur der Bestätigung dienen soll, ist die Überprüfung selbst fragwürdig, weil bekannt ist, dass der Mensch dazu neigt, unerwünschte Ergebnisse unbewusst zu vermeiden, indem er seinen Verstand selbständig und unbewusst manipuliert. Um eine kognitive Dissonanz (bzw. die Enttäuschung) auszuschließen,  vermeidet der voreingenommene Forscher alles, was seinen Überzeugungen widersprechen könnte und akzeptiert damit die unbewusste Sebsttäuschung.

Wenn also jemand schreibt, Einstein hätte bewiesen „dass die Zeit für Objekte in Ruhe schneller“ verrinne, stellt er eine große Bereitschaft zur Schau, seinen Verstand auszuknipsen oder er versucht etwas nachzuplappern, getreu dem Motto „Was man nicht versteht, daran muss man sich gewöhnen“.

Einstein gelangte angeblich zu „revolutionären Schlussfolgerungen: Jedwedes Gesetz der Physik muss für alle Beobachter im Universum stets gleich sein, und zwar ganz unabhängig von ihrem Bewegungszustand.“

Dass diese Idee nicht stimmen kann, zeigt ein kurzer Blick auf ein schwarzes Loch, in dem alles verschwindet, was von ihm angesaugt werden konnte. Ganz gleich, was es war, ein iPhone oder eine Großmutter mit roter Haube, was da hineingeriet, ist für immer weg. Aus der Sicht des verschwundenen Objekts ist nicht mehr zu erkennen, ob die Zeit still steht oder die eigene Existenz beendet ist. Sicher ist: Die Großmutter kann nichts mehr beobachten und das iPhone kann nichts mehr aufnehmen. Daher kann man ein schwarzes Loch nur aus der Warte des Bösen, sprich des Lochs beschreiben und niemals zutreffend aus der Sicht der betroffenen Objekte, Opfer genannt. Daher ist die allererste Idee des Einstein bereits als dumme Jungenidee entlarvt wie sie einer idealistischen Naivität entspringt. Diese zum Prinzip (der allgemeinen Kovarianz) erzwungene Idee lässt sich nämlich nur für symmetrische und umkehrbare Naturprozesse anwenden. Weil das selbst der untote Stephen Hawking noch nicht verstehen konnte, bereicherte er die Welt der Ungereimtheiten und Kosmologie um ein neues Unwort, das „Informationsparadoxon“. Angeblich hatte Einstein ein zweite Eingebung:

„Die zweite Überlegung war, dass die Geschwindigkeit des Lichts ebenfalls eine unveränderliche Größe sein müsse, wo und wie auch immer man sie bestimmt. [..] Eine Uhr, die an einem vorbeisaust, tickt langsamer als eine, die sich in Ruhe befindet. Und ganz ähnlich ist die Länge eines vorbeifliegenden Lineals kleiner als die eines identischen, das stillhält.“

Dann wird die Geschichte von den Myonen aufgewärmt, die das angeblich alles beweisen würde. Wie ist „beweisen“ dabei zu verstehen, wenn man von ziemlich genau zwei Messpunkten auf den Gesamtverlauf und die notwendige Bestätigung der Theorie schließt? Die meisten Menschen haben mit der Idee von der konstanten Lichtgeschwindigkeit ein Verständnisproblem. Es wäre verwunderlich, wenn das mit dem selbsternannten Theorie-Experten Tim Folger anders wäre:

„Für dieses universelle Tempolimit musste Einstein jedoch zwei tief in der Alltagserfahrung verwurzelte Annahmen über Bord werfen. Nun durften unterschiedliche Beobachter sowohl bei der Messung von Längen als auch von Zeitintervallen zu verschiedenen Ergebnissen kommen.“

Genau das dürfen sie nicht, weil damit jede Messung wertlos wäre. Mit einem Gummiband braucht niemand zu messen, denn die gemessene Länge kann er weder wiederholen noch übertragen. Mit einem Handpendel braucht niemand versuchen, die Zeit zu bemessen, denn das schafft er nicht.

Wenn wir unterschiedliche Messwerte für die Dauer desselben Vorgangs hätten, müssten wir eine Entscheidung treffen, welcher der Richtige ist. Jedes Kind, das etwas Algebra gelernt hat, wird irgendwann herausfinden, dass R/(c-v) + R/(c+v) das Gleiche ist wie R 2c/(c²-v²). Die Zeitdauer, die mit DT= 2Rc/(c²-v²) dargestellt wird, kann man halbieren und mit c multiplizieren, sodass die Hälft der ganzen Wegstrecke, die das Licht zwischen Messgerät und Reflektor zurücklegt, mit R’=R c²/(c²-v²) dargestellt wird. Das Kind kann einsehen, dass die Hälfte von DT, also DT/2 für die Berechnung angesetzt wurde. Aber DT/2 liefert keine Berechtigung dafür, die gleiche Zeitdauer für den Hinweg mit R/(c-v) und den Rückweg mit R/(c+v) zu unterstellen.

Zum Mittackern: DT/2 ist die Hälfte der Zeitdauer für den Hin- und den Rückweg. Niemand hat gesagt, dass exakt nach der Hälfte der Zeitdauer der Lichtstrahl am Umkehrpunkt ankommt. Man hätte vielleicht darauf hinweisen sollen, dass das unmöglich ist, sobalb v von 0 verschieden wird, weil dann unweigerlich c+v und c-v unterschiedlich groß werden.

Wenn der eine Beobachter (auf der Couch) die Messlänge R hat und der andere (im Überflug) die Länge Rc/(c-v) misst, ist das keine neue Theorie, denn R ist (als Ruhelänge) gesetzt: [Rc/(c-v)=R] => [c/(c-v)=1] => [v=0]. Man kann erkennen, dass die Zeitdauer dt je nach v variiert und die Messstrecken, also dt multipliziert mit c, ebenso veränderlich sind, je nachdem wie schnell man über die Couch hinwegfliegt.

Wer an dieser Stelle nun anfängt stutzig zu werden, hat eventuell Einsteins Idee von den schrumpfenden Längen gehört. Je höher v wird, desto kleiner wird (c-v), desto größer wird dt=R/ (c-v), also umso länger dauert es, bis die Couch abgemessen ist. Umso mehr Strecke, nämlich c dt, hat das Licht dann mit stets gleichem c zurückgelegt. Also könnte man doch annehmen, dass die Länge der Couch je nach v unterschiedlich ausfällt, nicht wahr? Nein, die Distanz  cR/(c-v)=R/(1-v/c) ist keine Couchlänge, sondern die vom Licht in seiner Umgebung zurückgelegte Länge. Vgl. die Wegstrecke, die eine Zug zurücklegt, während man einen Waggon durchläuft.

Hat man eine Zeit dt= R/(c-v) gemessen, kann man entweder nach dt(c–v)= R oder nach v= c-R/dt auflösen. Wenn man die Geschwindigkeit v gegenüber der Couch nicht kennt, kann man die Distanz R nicht bestimmen und umgekehrt die Geschwindigkeit nicht messen, wenn man die Distanz R nicht kennt. Das sind Banalitäten, doch für manches autistisches Kind ist das hochspektakulär und völlig neu.

EinsteinVortrag31Einstein hat in seiner Theorie sowohl unterstellt, dass man sowohl die Geschwindigkeit v als auch die Ruhelänge R kennt. Er nahm zur Berechnung der Länge die Formel ds=R c²/(c²-v²), jedoch ohne den Kontext zu akzeptieren, d.h. er vergaß einfach, dass es sich bei ds um eine Rechengröße handelt, und nicht etwa um den physikalischen Messwert der Weglänge für den Hin- oder den Rückweg. Damit nicht genug: Die Messstrecke R wird, wenn man sie mit einem Lichtstrahl vermisst, immer doppelt durchlaufen. So zeigt die Formel R’=2R c²/(c²-v²) zuverlässig an, dass die Lichtstrecke R‘ gegenüber der Messstrecke R mit dem Faktor (teile Zähler und Nenner durch c²) γ²= 2/(1-v²/c²) zunimmt, wenn eine Bewegung v dazwischen kommt, also der Laser über die Strecke oder diese gegenüber dem Laser läuft. Die zugrundeliegende Zeitdauer wird sogar unmessbar, nicht etwa unendlich groß, wenn v an den Wert von c herankommt. Wenn man die Zeitdauern für die Teilstrecken R/(c-v) und R/(c+v) nicht messen kann oder nicht kennt, so ist es nicht nur ein Akt der Höflichkeit, dass man sich mit Aussagen über die Teilstrecken zurückhält. Wissenschaftler sind verpflichtet, indefinite (unklare bzw. mehrdeutige), unbegründete oder unbegründbare Aussagen auszulassen. Solche Aussagen sind in Stammtischrunden oder bei Prof. Lesch oder im ZDF gefragt, nicht jedoch, wenn es um die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse geht.

Eine derartige Zurückhaltung brauchte jedoch Albert Einstein nicht zu üben, denn jeder, der den sog. Lorentz-Faktor im Quadrat γ²= 1/(1-v²/c²) verwendet, setzt den Wert von v explizit voraus! Kennt man aber v, so kennt man auch td1= R/(c-v) und selbstverständlich auch dt2= R/(c+v).

Man muss an dieser Stelle folgendes ergänzen (Juristen würden ansonsten nicht weiterlesen): Wer den Wert von v vorgibt zu kennen und behauptet, dass er (c-v) bzw. (c+v) nicht kenne, kann nicht als glaubwürdiger Zeuge zugelassen, geschweige denn als Wissenschaftler mit Sachverstand klassifiziert werden. Wer eine Transformation als Rechenmodell vorschlägt, das den Unterschiedsbetrag von (c+v) und (c-v) in voller Absicht übersieht, muss damit rechnen, dass er damit auffliegt. Max Planck schrieb an Einstein (in einem anderen Zusammenhang, dabei jedoch das gleiche hoch spekulative Vorgehen betreffend): «Als Ihr Kollege und guter Freund muss ich Ihnen dringend von Ihrem Vorhaben abraten. Sie werden nicht durchkommen, und wenn Sie durchkommen, wird Ihnen niemand glauben.»

Einstein kopierte die voigtsche Transformation (er übernahm sogar die Nomenklatur von Woldemar Voigt) und behauptete, um die einfache Wegstrecke im Überflug zu bestimmen, brauche man lediglich ds‘= γ (x-vt) auszurechnen. Das Ganze mag auf den ersten Blick schlau erscheinen, weil γ mal γ den vollen Dynamik-Faktor ergibt, und mit dieser Maßnahme (die zweite Strecke kommt noch hinzu mit ds‘‘= γ (x‘+vt‘) der Faktor schön (bzw. ästhetisch) gleichmäßig auf beide Teilstrecken verteilt wird. Nun kommt aber jeder Schüler drauf, dass ds‘ wegen der Multiplikation mit dem γ um just diesen Wert größer ausfallen wird als (x-vt). Was wird der Schüler tun müssen, wenn R‘=γ (R) um den Faktor γ zu groß geraten ist?

Der Schüler wird verpflichtet, seinen formalen Ansatz zu korrigieren. „Streiche das γ!“ würde ihm gesagt. Nicht so der Einstein: Auf Seite 903 seines ZEbK-Aufsatzes fordert er, dass das R‘ gegeben ist und für den anderen Betrachter, also den auf der Couch (synonym zu ‚ruhend‘), die Strecke um den Faktor γ verkürzt erscheine: (R‘/γ)=R.

Einen Lehrer muss das Ansinnen gehörig nerven, denn -unter Anwendung dieser Argumentation- muss der ursprüngliche, explizite Ansatz R‘=γ (R) bedeuten, dass dem im Überflug befindlichen Messgerät die Strecke R um den Faktor γ gedehnt erscheint, also nur einen Messfehler darstellt und somit auch nicht stimmen kann.

Einsteins Theorie, eine Wissenschaft vom Messfehler?

Gibt es ein einziges Messergebnis, das eine solche systematische Fehlmessung belegen kann? Nein, Einsteins Aussagen sind Behauptungen aus der hohlen Hand. Wenn das mit dem Messfehler stimmte, dann würde doch die Gesamtdistanz an Hand der gemessenen Zeitdauern für den Hin- und den Rückweg um den Faktor γ² zu groß gemessen. Demnach müssten alle zurückgekehrten Zwillinge ihrer Heimatstadt um γ² zu groß erscheinen, nicht wahr? War doch nicht was, mit einem Korrektur-Faktor?

Wiederholung: Die statische Länge R war gegeben. Wird R gemessen

  • mit Licht,
  • im Hin und Her und
  • in Bewegung,

kommt eine dynamisch gemessene Länge R‘= 2R/(1-v²/c²) heraus. R/(c-v) und R/(c+v) sind verschieden, sobald v von 0 verschieden ist.

Die Formel R’=γ²(R) zeigt die Hälfte der dynamischen Länge an, die als Lichtstrecke über der statischen Länge R gemessen wird. Da der Faktor γ² mit v>0 zügig anwächst, kommt es ganz gelegen, dass die Koordinaten der Lorentz-Transformation, die der Einstein wie selbstverständlich als voigtsche Gleichung benutzte, um genau den reziproken Wert schrumpfen, (β=v/c; c=1):

x‘‘= (x-βt)+β(t-βx)= (x-β²x)= (1-β²)x;

t‘‘= (t-βx)+β(x-βt)= (t-β²t) = (1-β²)t.

Das x‘‘ muss in der Lorentz-Transformation mit dem Ausgangwert von x übereinstimmen, das t‘‘ mit dem Wert von t, also haben wir: x‘‘=x und t‘‘=t. So fummelte Woldemar Voigt (und später auch Hendrik Antoon Lorentz) den γ-Faktor da so hinein, dass die Gleichung am Ende aufgeht:

x= γ ( γ(x-βt)+β g(t-βx))= γ² (x-β²x)= γ² (1-β²)x = x;

t= γ( γ(t-βx)+β g(x-βt))= γ² (t-β²t) = γ² (1-β²)t = t.

Die Transformationsgleichungen lauten mit dem notwendigen γ-Faktor:

x‘= γ(x-βt); x= γ(x‘-βt‘);

t‘= γ(t-βx); t= γ(t‘+βx‘);

Es bleibt festzuhalten, dass der Dehnungsfaktor γ² (Dilation heißt im Englischen Dehnung (dilatare, lat.= ausdehnen) und hat nichts mit Kontraktion zu tun, es ist nämlich ‚nur‘ dessen Gegenteil) eine Notwendigkeit ist, um die Lorentz-Transformation zu retten, also zu gewährleisten, dass dieses Rechenmodell seinen Ausgangswert zurückgewinnt. Was aber dazwischen passiert, auf halbem Wege, das ist das eigentlich Groteske.

Die Umrechnung von x nach x‘ stellt einen Koordinaten-Übergang von (x) zu (x-vt) dar, also zu einer x-Koordinate ohne den vt-Verschiebeanteil, der von der Bewegung v abhängt. Das v wird als Differenzgeschwindigkeit eingesetzt, das verkompliziert häufig das Verstehen. Man kann jedoch auch der Messstrecke R und dem Messgerät (L) jeweils eine eigene Geschwindigkeit gegenüber der Straße zuordnen, auf der sich beide Objekte bewegen, so wie das alle Fahrzeuge schon immer machen. Dann wird ersichtlich, wie das funktioniert mit dem Umrechnen.

Aus der Formel (x-vt) wird jetzt (x- dv(t)), mit dv= v(R)-v(L). Die Geschwindigkeit von R wird rechnerisch herausgezogen und die Geschwindigkeit von L wird hineingesteckt. Das x steht hernach (als im x‘) so da, als ob es zu L gehört, denn der Abstand von x‘ zu L wird genau gleich mit dem ursprünglich gegebenen Abstand von x zu R. Das gilt so lange als der Lorentz-Faktor γ wegbleibt. Durch die γ-Multiplikation wächst der x‘-Wert gegenüber dem wahren Wert, der den konstanten Abstand zu L besitzt. Dadurch werden alle Distanzen um den Lorentz-Faktor γ länger dargestellt, nicht etwa gemessen. Hat schon einmal jemand eine Einwegmessung der Lichtgeschwindigkeit für eine gegebene Distanz in Bewegung als Zeitmessung durchgeführt? Der Lorentz-Faktor γ ist die Zahl, die mit sich selbst multipliziert die Invariante der dynamischen Länge γ²= 1/(1-v²/c²) angibt.

Die Koordinaten (und die Abstände der Koordinaten) werden am Ende, wenn man x‘‘=(1-β²)x betrachtet, zu kurz ausfallen. Bei β =v/c= 0,6 wäre x‘‘ um den Faktor 0,64 kürzer als x. Die Multiplikation mit γ²=1/(1-v²/c²)=1/0,64=1,56 macht erst am Ende aus dem x‘‘ das x. Beide Faktoren zusammen ergeben 1, die magische Unität, das ‚Naturgesetz des Einstein‘ mit dem tollen Label „Relativitätsprinzip“, das manchmal auch „Kovarianzprinzip“ heißt. Die friedvolle 1 gibt es jedoch nur, wenn wir durchtransformieren, also von x nach x‘ und dann zu x‘‘ bzw. wieder zurück zu x umrechnen. Die volle Rechnung enthält den Faktor (1-β²), das ist der Kehrwert des Quadrats des Lorentz-Faktors. Die halbe Rechnung produziert nur Fehler und erzeugt alle Paradoxa, die unter allerlei Namen bekannt wurden: Uhrenparadoxon, Zwillingsparadoxon, Längenparadoxon, Scheunenparadoxon. Die Versuche, die darin aufgezeigten Fehler wegzuinterpretieren, etwa indem man die Realität so verkippt, dass die Daten durch ein Loch hindurchpassen, halten keiner Prüfung stand. Sie sind nicht zu unterscheiden von dem verzweifelten Versuch eines Schülers, etwas zu erklärten, das er nicht verstehen konnte.

PoleBarnKassner

Nach Kassner müssten alle Verkehrsgerichte ihren Betrieb einstellen: Kein Beobachter ist seiner Auffassung zufolge in der Lage, die Fakten zu erkennen. Die Faktenlage ist jedoch: Man braucht keinen der beiden Affen zu befragen, um zu entscheiden, ob die Länge der Scheune die der Leiter übersteigt. Man misst sie einfach ab, beide in der gleichen Weise und verglicht die Messwerte.

PoleBarnWiki

Wenn die Einstein-Physik an Karnevalstagen gelehrt würde, wenn ein paar Pittermännchen auf dem Pult stehen, dann könnte man ihr Ansinnen gut verkraften. So jedoch haben die Herren Kassner, Dragon & Co. mein vollstes Bedauern, weil sie tatsächlich und ernsthaft meinen, sie betrieben Wissenschaft. Wissenschaft hatte jedoch schon immer ein Minimum an methodischer Stringenz anzubieten. Einfach zu behaupten, etwas sei so oder so und bestimmt nicht anders, das bleibt nun einmal ein dogmatisches Behaupten, das nahe am Geschwätz ist und von der Theologie praktiziert wird.

Ein erhebliches Defizit des Einstein war, dass er nicht abstrahieren konnte. Für ihn hätte das Wort ‚abstrahieren‘ die Bedeutung annehmen müssen von „Finger weglassen“. Das hätte ihn eventuell davon abgehalten, über etwas Behauptungen aufzustellen, das er aufgrund seiner Definition weder besprechen noch begründen kann: Die Hälfte von der vollen Zeitdauer ist deren Hälfte, aber diese ist eben nicht jene Zeitdauer, die zu messen ist, wenn man R/(c-v) oder R/(c+v) angeben muss. Schlimmer noch: Einstein war so verwirrt, dass er nicht einmal sah, dass er aufgrund seiner eigenen Voraussetzungen den Wert von R/(c±v) exakt berechnen konnte. Darüber hinaus hatte Einstein es auch noch geschafft, seine Kollegen, seine Hörer und Leser genauso zu verwirren.

Das gelang ihm möglichweise auch mit List: Er füllte nämlich -ebenso wie Woldemar Voigt- den Lorentz-Faktor erst mit Inhalt, nachdem er die komplette Transformation hingeschrieben hatte. Dass er damit den Betrag der Relativgeschwindigkeit in den Ring geworfen hatte, fiel keinem mehr auf. Er hatte sich sehr viel Mühe gegeben, zu zeigen, dass die Bewegungsrichtung, sprich das Vorzeichen von v, keinen Einfluss auf die Erscheinungsform der Transformationsgleichungen nehmen konnte. Damit hat sich vermutlich der Wunsch des Einstein bei seinen Lesern festgesetzt, dass man +v und –v nicht mehr unterscheiden können dürfe oder solle. Einstein lehrte Suggestion und beherrschte keine Abstraktion. Suggestionen entstehen häufig durch sprachliche Mehrdeutigkeiten, die beim Leser oder Hörer Unklarheiten und Staunen hervorrufen.

Die Lorentz-Transformation ist also weder begründet noch konsistent, da sie mit undefinierten, aus der hohlen Hand aufgesetzten x‘- oder t‘-Koordinaten hantiert. Sie ist ungültig, weil sie Aussagen trifft über die Position eines Objekts in Zeit und Raum, die ganz sicher falsch sind, sobald die Geschwindigkeit v von 0 verschieden wird. „Ganz sicher falsch“ bedeutet ganz genau:

x‘= (x-vt) wird gleichgesetzt mit x‘=γ (x-vt),
was nur dann stimmt, wenn γ (x-vt)= (x-vt) bzw. γ=1 ist.

Im Schlusssatz seiner Abhandlung über die Physik der Phantasterei, die als Wissenschaft verkauft wird, gibt Tim Folger, der regelmäßig im Discover Magazine schreibt, pflichtgemäß seinen Konformismus zum Besten, den er als Dank gegenüber dem ihn nährenden Mainstream ausformuliert. Man kann es nicht überhören:

„Im Gegensatz zu Schwarzen Löchern, die eine natürliche Folge der allgemeinen Relativitätstheorie sind, handelt es sich bei Wurmlöchern und geschlossenen zeitartigen Kurven um künstliche Konstrukte, die die Grenzen der Theorie ausloten sollen. Selbst wenn Wurmlöcher physikalisch nicht plausibel sind – wichtig ist, dass sie nicht der allgemeinen Relativitätstheorie widersprechen.“

Wie konnte es zu dieser Dekadenz kommen?

Die staatliche finanzierte „Wissenschaft“ von der theoretischen Physik stellt den Produzenten in der Nahrungskette dar. Eine Trophieebene höher sitzen die Populärprofessoren wie z.B. Stephen Hawking, Dr. Kako, Brian Greene und Harald Lesch, die im Discovery Channel, auf youtube oder im ZDF mit dem Namen Einstein hausieren gehen. Darüber sitzen deren Berater, Agenten und Verlagshäuser. Die Journalisten vom Discovery Magazine, von Spektrum, BdW & Co. haben längst gelernt, aus den Unklarheiten, der Vagheit und den Inkonsistenzen der einsteinschen Verrücktheiten eine Kette unendlicher Transzendenz zu stricken, die selbst jenseits der schwarzen Löcher noch Faszination wecken und Auflage machen kann.

Nun benötigt jedes geschlossene Ökosystem neben all den Konsumenten (den Profiteuren) auch echte Destruenten, die dafür sorgen, dass das, was da hergestellt und aufgebaut wurde, wieder zurückgeführt wird, in einen verwertbaren Ausgangszustand. Wer wird wohl diese Aufgabe übernehmen, im Ökosystem der Wissenschaft? Richtig, das sind die Lehrer an den Schulen und Hochschulen, die dafür sorgen, dass all das, was als Ergebnis von Forschung dargeboten wird, nachvollziehbar, klar und nutzbringend eingesetzt werden kann, als Baustein im Wissensnetz der nächsten Generation. Können und wollen die Lehrer das?

Zusammenfassung:

Verwendet man einen Laser zu Distanzmessung, berechnet man mit Hilfe der Gesamtdauer DT=R/(c-v)+R/(c+v) = R 2c/(c²-v²) die Streckenlänge. Einmal DT multiplizieren mit c und die Gesamtdistanz aus Hin- und Rückweg ist bestimmt. Man kann es auch komplizierter versuchen, etwa durch Anwendung der Lorentz-Transformation. Aus der Gleichung c DT=R 2c²/(c²-v²) wird c DT= 2R/(1-v²/c²) und R= (1-v²/c²) c DT/2. Die Lorentz-Transformation setzt für die Umrechnung der Koordinaten sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg den Faktor γ an, so dass der Ausgangswert um insgesamt γ²= 1/(1-v²/c²) korrigiert wird: Aus R= (1-v²/c²) c DT/2 wird dann R= c DT/2. Diese Maßnahme ist nur formal (durch die willkürliche Korrektur) und nicht empirisch gerechtfertigt. Erst dann ist R so zu verstehen, wie R definiert wurde: R ist die Hälfte der ruhenden Gesamtstrecke, wenn also DT bei v=0 gemessen wird. (Beweis: R= c {DT}/2 = c {2R/c}/2=R. Trotz dieser Korrektur bleibt die SRT formal gültig, jedoch gilt sie wegen dieser Gleichsetzung nur für v=0.)

DynLenTriple

R ist nicht die Distanz zwischen Messgerät und Reflektor. Das ist das Missverständnis, dem die Apologeten der Einstein-Ideen schon immer aufsitzen. Aber wer hätte das aus dem Chaos der einsteinschen Gedanken auch herauslesen sollen?

Wenn man jedoch einen Blick auf den Verlauf der Funktionen wirft, die die Zeitdauer für den Hin- und Rückweg aufzeigen, wirft schon sehr deutlich, dass mit zunehmender Geschwindigkeit die Laufzeiten von R/(c-v) exorbitant ansteigen, da der Reflektor mit v davoneilt. Wenn wir eine statisch mit Länge R abgemessene Strecke mit dem Laser nachmessen, benötigt das Lichtsignal ohne Wenn und Aber die Dauer DT=R 2c/(c²-v²). Die Berechnung mit c DT= 2R c²/(c²-v²) ergibt ohne irgendwelche Ungereimtheiten die Identität R= c DT/2 (1-v²/c²). Die Distanz R‘ zwischen Messgerät und Reflektor wächst nämlich mit dem Faktor c/2 (1-v²/c²). Wenn jemand behauptet, dass die dynamisch gemessene Distanz R‘ trotz der Bewegung v, die sich unmittelbar auf R‘ auswirkt, nicht mit v ansteigen würde, muss man ihm widersprechen und ihn aufklären und z.B. auf den Sagnac-Effekt verweisen. (Schweigen hilft  niemandem.)

Erfand Einstein die Wissenschaft vom verwirrt sein?

Jeder an Aufklärung interessierte Mensch fragt sich, weshalb man in der SRT-Physik das Verwirrspiel bevorzugt. Eine mögliche Antwort ist, dass die Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen ernsthafte Schwierigkeiten haben, die Situation zu analysieren. Nach der menschlichen Erfahrung verändern sich einmal abgesteckte Strecken nicht, ganz gleich welche Geschwindigkeit die Strecke annimmt. Wer in einen Flugzeug während des Fluges von hinten nach vorne oder von vorne nach hinten läuft, durchquert jeweils die gleiche Strecke. Die durchquerte Strecke ist gleich mit der abgesteckten Strecke. Misst man hingegen die insgesamt vom Passagier (mit c) samt Flugzeug (mit v) zurückgelegte Strecke R‘, übersteigt sie die abgesteckte Strecke R: R‘= (c+v) R/c um (1+v/c). Dass die zurückgelegte Strecke für die menschliche Erfahrung keine relevante Kategorie darstellt, liegt am Galileo-Prinzip (vom Je-Desto), das für alle Bewegungen eine additive Verknüpfung vorsieht. Dadurch bleiben die Bewegungen gegenüber der stets mitbewegten Strecke konstant.

Vom Licht wird angenommen, dass es keinerlei Bewegung annimmt, wenn es sich ohne Medium ausbreitet. Die Laufzeit eines Lichtsignals muss daher immer die tatsächlich zurückgelegte Strecke und nicht etwa die abgesteckte Strecke bemessen. Dazu braucht man nicht auf imaginäre Räume zurückzugreifen, sondern multipliziert einfach die Laufzeit mit dem Kalibrierungsfaktor, der die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum angibt. Damit gilt ein einleuchtender Zusammenhang: 2R‘=c DT und R= c DT/2 (1-v²/c²) und R‘= R/(1-v²/c²). Die Hälfte der zurückgelegten Strecke ist um den Faktor 1/(1-v²/c²) größer als die abgesteckte Strecke. Das darf auch nicht anders ausfallen, wenn die These von der Unabhängigkeit der Lichtausbreitung erhalten bleiben soll. (Dann muss jedoch die These von der Realtivität fallen, weil das Licht sich nicht in die Galileo-Anpassung hineinzwängen lässt.)

Indem die Lorentz-Transformation mit dem Korrekturfaktor den Unterschied zwischen R und R‘ einebnet, beraubt sie die Lichtausbreitung ihrer Unabhängigkeit. Um die These von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zu halten musste die noch weit unabhängigere zeitliche Dimension in einer Weise modifiziert (bzw. manipuliert) werden, die neue Fragen hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Zeitmessung aufwirft. Abgesehen von den Schwierigkeiten, die durch die Einkürzung der Distanz auftreten, widerspricht die Einkürzung der Distanzen und der Laufzeiten offen den explizit gegebenen Annahmen: Die Lichtausbreitung erfolgt unabhängig von allem und jedem stets mit der gleichen Geschwindigkeit. (Die Lichtausbreitung kann im Vakuum nicht variieren, auch nicht indirekt durch Manipulation der Maßstäbe für Zeit und Raum.)

Aus diesem Grund, weil diese Lorentz-Einstein-Theorie ein in sich widersprüchliches Wirrwarr aus Gedankensprüngen darstellt, zieht man es heute an den Hochschulen vor, mit dem Chaos zu leben und versucht das Chaos zu lehren („sich zu gewöhnen“) anstatt die Wahrheit zu suchen und die Widersprüche aufzulösen. Allerdings gibt es natürliche Grenzen –wie bei jedem Chaos, das eine Grundtendenz zur Ausbreitung besitzt.

An den Hochschulen und in den staatlich alimentierten Forschungsanstalten zur Erforschung von Kosmologie und Teilchenphysik gibt es nur Rädchen aber kaum Menschen mit Mut und kritischem Denkvermögen. Wie das kommt? Bekanntlich zieht sich jede staatliche Organisation ihren Nachwuchs selbst. Wer in diesen Einrichtungen zum Forschen bleibt, der hat zuvor diese Art von theoretischer Physik erfolgreich studiert. Erfolg bedeutet dabei, dass er gelernt hat, keine ‚dummen‘ Fragen zu stellen und, dass er darüber so sehr erblindet ist wie jedes andere Mitglied der Körperschaft auch. Wenn z.B. die Unebenheit der verbauten Reflektoren das kürzlich entdeckte Gravitationswellensignal um den Faktor 1000 -in Worten eintausend- übersteigt und deren Schwingungen die Signale mit dem gleichen Faktor überrauschen können, sind aus ‚dummen‘ Fragen längst ‚absurd anmutende‘ Fragen geworden.

Die Grenzen, das ist das traurig stimmende Resultat, können die Menschen längst nicht mehr mit den Mitteln der Vernunft und der Logik ziehen. Wenn jemand in aller Klarheit aufzeigt, dass die LT keine konsistente Theorie besitzt, bleibt das eine weitgehend sinnlose und fruchtlose Maßnahme. Die Menschen, die im Sendegebiet der einsteinschen Ideen ihr Geld verdienen, werden auf nichts anderes hören als auf Sätze, die mit ‚Bestätigung‘ oder ‚glänzende Bestätigung‘ beginnen.

Die Menschen haben ihre Vernunft als Maßstab ihres Handelns weitgehend abgelegt. Allein das wirtschaftliche Kriterium kann sie dazu bewegen, ihr Verhalten anzupassen.

Streicht man ihnen das Futter bzw. die Forschungsmittel, weil sie keine Gravitationswellen nachweisen konnten, werden sie nervös. Hastig produzieren sie Resultate, auf Knopfdruck, auf den Tag genau und passend zum hundertsten Neujahrsfest einer weitgehend sinnbefreiten und praktisch völlig nutzlosen Theorie.

Die ökonomische Steuerung der Menschen entspricht eins zu eins dem, was in der Tierwelt mit Hilfe roher Gewalt entschieden wird.

Es spielt keine Rolle, ob ein Produkt das bessere ist, dass es weniger Ressourcen verbraucht oder länger genutzt werden kann, wenn sein Anbieter unzureichend mit Liquidität ausgestattet ist, war’s das mit dem Anbieter. Kurzfristige Engpässe können auch Folge unzureichender Planungsleistung sein, jedoch wäre es fatal, wenn sie allein über die Existenz eines Unternehmens entscheiden würden. Hat irgendeine Theorie den Weg in den Mainstream gefunden, der vom Staat wie von einem unendlich reichen Gutmenschen genährt wird, gibt es kein Zurück mehr. Da die staatlichen Stelleninhaber nicht verpflichtet sind, konkurrierende Theorien zu überprüfen, machen sie sich das Leben leicht und bilden nur noch eine Theorie aus, die sie fortan nur noch bestätigen werden. Dabei ist es logisch unmöglich, irgendeine Theorie zu bestätigen, indem man einen Messpunkt herausdeutet. Man kann, wenn überhaupt, nur widerlegen. Weil das aber niemand mehr schafft, der komplett betriebsblind aus der Inzucht kommt, muss das System seine Irrwege so lange ertragen, bis ihm die Gläubigen davonlaufen oder der Nachwuchs ausbleibt.

Der systematische Konstruktionsfehler staatlicher Wissenschaftsbetriebe ist die mangelnde Wettbewerbsorientierung. Damit ist nicht das Papergeschreibsel gemeint, sondern die fehlende Verpflichtung, stets konkurrierende Theorien und Ansätze zu überprüfen. Nur so hat der Wissenschaftler überhaupt eine Chance, seinen Verstand aus dem kompromittierenden Einfluss der ihn fütternden Hand herauszuhalten. Der einzelne Mitarbeiter bei der mpg kann sich nicht dagegen verschließen, dass, wenn es nur eine einzige Theorie gibt, wie z.B. von der Ausbreitung des Lichts, er sein Monatsgehalt dafür bekommt, dass er diese Theorie für richtig hält. Wenn er noch dazu, wie es bei uns in den westlichen Gesellschaften seit geraumer Zeit zum Trend geworden ist, keine anderen Anreize außer den ökonomischen anerkennt, um sein Verhalten zu ändern, auf Vernunft und Logik verzichtet, dann heißt das am Ende, dass er beim mpi arbeitet, weil es Geld dafür gibt.

Der Witz der Lorentz-Transformation zum Schluss

Einstein kennt den Wert von γ²= 1/(1-v²/c²) auch nicht. Er hat lediglich den in der Lorentz-Transformation auftretenden Term (1-v²/c²) mit dem γ²- Faktor herausgekürzt. Daher brauchte er den Wert von (1-v²/c²) nicht zu kennen.

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Die Lorentz-Transformation kann man veranschaulichen, indem man die (x,t)-Paare als Punkte darstellt, wobei die t-Koordinate entlang der Ordinate (y) abgetragen wird. Die Punkte P0 und P0‘ werden zunächst ohne Skalierung, dann mit einfacher γ²-Skalierung und zweifacher γ-Skalierung umgerechnet. Selbst wenn beide Punkte bei t=0 starten, resultieren unterschiedliche t-Werte, weil sie wegen t‘=(t-βx) auch von der x-Position abhängen und z.B. mit ansteigenden x-Werten schrumpfen. Dass x(P1)=(x-βt) kleiner ausfällt als x(P2)=((x-βt)+βt‘), leuchtet nicht sofort ein, wird jedoch klar, wenn man den Unterschied zwischen t=y(P0) und t‘=y(P1) aufdeckt, t‘= (t-βx). Im Wert von t‘ fehlt der βx-Gegenwert, dadurch werden die Punkte P1 und P1’ um das β-fache ihrer x-Werte gegen die y-Achse angehoben.

Die t‘-Werte taugen nicht als Zeit-Interpretation (local time, Ortszeit, etc.), denn beide Punkte werden vom selben β-Faktor ‚angetrieben‘ bzw. fortbewegt (Translation= Parallelverschiebung) und verharren gegenüber der Bewegungsachse y=0 im gleichen Abstand. Weshalb sollten zwei Punkte aufgrund einer konstanten und für sie völlig unmerklichen Bewegung unterschiedliche Zeitpunkte annehmen? Wenn ein Bewegungszustand unmessbar ist, kann er unter den Begingungen der Logik keine physikalische Wirkung entfalten und somit auch keine als physikalisch gedachte Zeit beeinflussen.

Die Behauptung, dass die t‘-Werte der Lorentz-Transformation die Zeit in dem als bewegt unterstellten Bezugssystem repräsentierten, ist eine von stumpfsinniger Ideologie gespeiste Behauptung, die penetrant wiederholt wird. Falls t‘ eine Zeit darstellen sollte, wie viele verschiedene werden davon gebraucht? Falls jedes t‘ eine Zeit darstellen soll, muss die Differenz zweier t‘-Werte eine Zeitspanne darstellen. Der Wert dt‘ ist y(P1‘)-y(P1) und wird aus β(-x(P0‘)+x(P0))/c errechnet. Das ist die mit dem Geschwindigkeitsanteil β=v/c gewichtete Zeitdauer dx/c, die das Licht zur Durchquerung der Strecke dx zwischen x(P0) und x(P0‘) benötigt. Soll der Wert von β(-x(P0‘)+x(P0))/c die entsprechende Zeitspanne dt‘=y(P‘)-y(P1) angeben, was gibt das Verhältnis dx1/dt1 an?

dx1/dt1 = (γ dx) / (γ (v/c) dx/c) =1/( (v/cc) = cc/v = 1/β

Was soll uns diese Relation sagen? Das Verhältnis aus Strecke und Zeitdauer wird im allgemeinen als Geschwindigkeit verstanden, die einer zeitabhängigen Bewegung zugeordnet wird. Wenn man jedoch keine Bewegung zwischen P1‘ und P1 feststellen kann, z.B. weil dx=x(P1‘)-x(P1)=const, was ist dann dx1/dt1 ? Formal ist es ein Gradient, das ist jedoch irrelevant für t‘, das keine eigene (gegenüber t unabhängige) Zeit zum Verstreichen ist (diese Zeit t‘ ist ja nur entlehnt bzw. transformiert).

Transformationen kommt die Aufgabe zu, Werte aus verschiedenen Koordinatensystemen so umzurechnen, dass sie den messbaren Größen entsprechen. Erfindungen sind dabei nicht vorgesehen, weder von Bewegungen, noch von Zeiten.

Für die Punkte P1 und P1’ gibt es keine Chance, ihren Bewegungszustand festzustellen. Sie könnten das nur ansatzweise und nur gegenüber einer willkürlich festgelegten Nullposition, indem sie ihre Distanzen wiederholt messen. Was folgt, wenn (a) kein Referenzpunkt in Reichweite liegt oder (b) der Referenzpunkt keine messbare Bewegung aufweist oder (c) unendlich viele Messpunkte zur Verfügung stehen, deren Identifizierung nicht wiederholt werden kann?

Offensichtlich hängt die t‘-Vorstellung der Zeit von der permanenten Verfügbarkeit eines eindeutigen Referenzpunktes ab, der seinerseits dauerhaft ruhen muss, weil sonst alle Uhren schlagartig falsch gingen. Es ist ohne Definition von Zeit möglich, jedes Fingerfarbengemälde als eine gültige oder moderne Zeit zu verkaufen. Indem die Zeit aus einer bestimmten Richtung zu wehen hat und von der Verfügbarkeit einzelner Punkte abhängt, wird die Absurdität einer Ätherannahme weit übertroffen.

Die Ortszeit war eine Rechengröße. Die Popularisierung durch die Medien und die diversen Lehrversuche zu den einsteinschen Ideen führten erst zu den bedauernswerten Fehlinterpretationen.

Neu zu erlernen ist heute mehr denn je die logische Stringenz:

Wer t‘ als Zeit auffasst, muss hinnehmen, dass t-vx/c² einen Zeitsprung bedeutet, und zwar um den Kehrwert jener Dauer, die er von einem willkürlich festgelegten Ursprungsort mit der Geschwindigkeit v benötigen würde, um den Ort x zu erreichen, an dem die Zeit t herrscht.

 

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5 Gedanken zu “Wenn blöde Ideologie wissend macht

  1. Warum kann gravitity keine speed haben, oder warum darf Gravitation nicht auf die zeitabhängige Ausbreitung oder Vermittlung von Gravitation angewiesen sein?
    Wenden wir den Gedanken des Gleichgewichts (aus zentrifugalen und zentripedalen Kräften) an und lassen für ein bestehendes Glechgewicht für einen winzigen Augenblick stören, also von einer Seite verszögern. Mit einer gegebenen maximalen Geschwindigkeit kann das Defiziit nie mehr aufgeholt werden und eine der beiden Kräfte überwiegt. Welches Ausmaß daraus abzuleiten ist, spielt angesichts der kosmischen Größen keine Rolle: Der Drift der Himmenskörper ist nicht mehr korrigierbar, mit den gleichen Mitteln.

  2. Gesucht: Der dümmste Hochschullehrer für theoretische Physik

    Gefunden: Claus Lämmerzahl (in: 1617-9439/05/0303-77, Physik Journal 4 (2005) Nr. 3)

    „Viele Techniken, die wir selbstverständlich benutzen, man denke dabei nur an das Global Positioning System (GPS) oder an die Metrologie, würden ohne korrekte Einbeziehung der SRT nicht funktionieren.“

    „Da die GPS-Satelliten eine Geschwindigkeit von ca. 4 km/s gegenüber der Erdoberfläche haben, werden die auf dem Satelliten angebrachten Uhren von der Erde aus zeitdilatiert gesehen. Innerhalb eines Tages kumuliert sich dieser Effekt auf 7,7 ms, was wegen x = ct einer Strecke von 2,3 km entspricht.“

    „Auch die eindeutige Definition einer weltweit gültigen Zeit und Zeiteinheit ist nur bei Gültigkeit der SRT gewährleistet.“

    „Man kann darüber spekulieren, ob die SRT nicht viel früher hätte gefunden werden können, falls Newton die absolute Zeit nicht so vehement verfochten hätte.“

    „Die Bedeutung dieses Experiments liegt darin, dass man gezwungen wird, Begriffe präzise zu definieren.“

    „Dies ist der Sagnac-Effekt, der aus der relativistischen Geschwindigkeitsaddition folgt. Geometrisch beschreibt er das Fehlschlagen einer globalen Synchronisierung in einem rotierenden Bezugssystem. Der Sagnac-Effekt beeinflusst auch den Gang von Atomuhren, die in Flugzeugen um die Erde transportiert werden.“

    Hinweis für die Armen im Geiste:
    Es ist eine direkte Folge der Einführung des Lorentz-Gamma-Faktors, dass 1/(1-β)=(1+β) => γ²= 1/(1-β²) für alle v gilt, nicht nur für v=0. Das hat zur Folge, dass man überall in den Gleichungen der SRT den Ausdruck (1-β) durch (1+β) ersetzen kann.
    1/(1-β)=(1+β) => γ²= 1/(1-β²)
    1/(1-β)γ=(1+β)γ => 1/(1+β)γ=(1-β)γ
    Daher kann es rechnerisch keine Unterschiede im Sagnac-Experiment geben: Die Laufzeit entgegen dem Uhrzeigersinn ist genau SRT-gleich mit der auf der Gegenrichtung. Wer das nicht glauben will, weil ihm das zu hoch hängt, der kann auch den zweiten Faktor zur Kenntnis nehmen: Die Lichtgeschwindigkeit ist in beiden Richtungen gleich. Das bedeutet nicht etwa, dass ein Strahl früher am Strahlteiler ankommt, weil dieser ihm entgegen kommt, sondern dass beide simultan ankommen müssen (!), weil die Formeln das so vorgeben. Würden sie nicht simultan ankommen, wäre das Relativitätsprinzip nicht mit dem Prinzip von der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit zu vereinbaren.
    Zum selbst nachrechnen: Aus dem ruhenden Stuhlkreis wird zunächst eine Ellipse (geht ja nicht anders, wenn man mit γ aufdehnt!), die nach der als falsch behaupteten Falschbemessung (Achtung: implizite Gleichsetzung!) einschrumpfen muss zu einem Kreis und deshalb(!) soll die Ruhelänge aus der Sicht des bewegten Mediums eine Verkürzung erfahren! Das ist kein Witz: Das kann man z.B. auf dem Propagandamedium der SRT (wikipedia) nachlesen. Durch quasimagische Gleichsetzung wird aus der Ellipse ein Kreis, jedoch sei hier jedoch unerheblich. Die Abstände der Punkte cR/(c-v) [G‘] und cR/(c+v) [F‘] zum Mittelpunkt Q‘ sind gleich, denn der Mittelpunkt wird jeweils

    nach der gleichen Vorschrift verschoben. So wird aus der gänzlich asymmetrischen Anfangsbedingung eine supersymmetrische Theorie. Ist das nicht phantastisch?

    Und dann gibt es Hochschullehrer in Deutschland, die behaupten, dass man mit der supersymmetrischen SRT den Sagnac-Effekt erklären kann. Ist das nicht vollkommen irre?

    „Die Neuartigkeit der Vorstellung von Raum und Zeit in der SRT liegt nicht darin, dass man Raum und Zeit zu einer neuen Einheit verschmelzen muss, sondern, dass man dies kann.“

    „Wählt man die Einsteinsche Synchronisierung, dann muss man Raum und Zeit in der Art verschmelzen, dass
    Transformationen zwischen Inertialsystemen Raum und Zeitkoordinaten mischen.“

    „Das Wesen der speziell relativistischen Physik liegt daher nicht in der Notwendigkeit der Einheit von Raum und Zeit, sondern in invarianten physikalischen Effekten, wie der Konstanz der Zweiweg-Lichtgeschwindigkeit, dem Zwillingsparadoxon, dem transversalen Doppler-Effekt, dem Sagnac-Effekt usw.“

    Das sind alles Sprüche aus dem Aufsatz von claus.laemmerzahl@zarm.uni-bremen.de mit dem Thema „Die Spezielle Relativitätstheorie auf dem Prüfstand“.

    Wer das Wesen der s.r. Physik in Effekten wie z.B. dem Zwillingsparadoxon erkennt,
    wer schon morgens, zur ersten Anbetung der SRT für die weltweit gültige Zeit der Geschwindigkeitsaddition folgen muss, um Raum und Zeit zu neuen Einheiten zu verschmelzen, der hat eindeutig mehr als nur ein Rad ab.

    Wer jedoch dafür, für diesen Brei aus Unfug, Dödelei und Nachplapperei vom deutschen Staat Geld zugesteckt bekommt, ist nicht zwingend alleine schuld an seiner staatlich verordneten Verblödung. Wer bereit ist, seinen eigenen Verstand aufzugeben, der hat jedoch sehr große Chancen, in einem politischen Bildungssystem bis ganz nach oben zu kommen, der wird vielleicht sogar „Director General Drop Tower Operation and Service Company, Director Space Science“.

    „Für hilfreiche Diskussionen und fruchtbare Zusammenarbeit danke ich H. Dittus, E. Göklü, F.W. Hehl, H. Müller, A. Peters, G. Schäfer und S. Schiller.“

  3. Ist dem Autor dieser Seite bewusst, dass die spezielle Relativitätsheorie in Kombination mit der Quantenmechanik zu den Quantenfeldtheorien führt, die mit verblüffender Präzision das Verhalten von Elementarteilchen und deren Eigenschaften (insbesondere auch Elektronen und deren Spin) beschreiben und somit Grundlage sämtlicher moderner Technik sind, inklusive des Geräts, mithilfe dessen der Autor vermutlich diesen erschreckende Anzeichen von Paranoia aufweisenden Text verfasst hat? Es behauptet ja niemand, dass diese Theorien die uneingeschränkte Wahrheit darstellen (oder gar zweifelsfrei bewiesen sind), aber sie sind in meinen Augen die erfolgreichste Art von Naturbeschreibung, die die Menschheit momentan hat. Welche Erklärung sämtlicher in der bisherigen Geschichte durchgeführten physikalischen Experimente schlägt der Autor denn alternativ vor? Klassische Mechanik, weil das ja besser zum ach so gesunden Menschenverstand passt?

    • Ist dem Autor [… ]?

      Heinz, bevor Du Dich in steile Thesen versteigst, sei empfohlen, nur ein einziges Mal selbständig und interaktiv auszuprobieren, wie man Uhren „synchronisiert“, wenn man Einstein folgt. Das geschieht vergleichsweise einfach, indem man das interaktive geogebra-Arbeitsblatt öffnet und die Funktion des grünen Schiebereglers testet.

      Jedem, der sich mit den „Theorien“ des Einstein beschäftigen möchte oder von sich selbst annimmt, verstanden zu haben, was in der SRT gemeint ist und behauptet wird, sei nachdrücklich empfohlen nachzuvollziehen:

      1. Was bedeutet Einstein-Synchronisation von Uhren?
        (Antwort: Man kann jeden beliebigen Faktor f (0<f<1) der round trip time (rtt) zwischen zwei Punkten A und B als Startpunkt bei Eintreffen des Lichtsignals ansetzen, tB=f(rtt), denn es gibt bei unbekannter Distanz (=Anfangsproblem) keine Kontrollmöglichkeit für den wahren Wert.) (Wenn man z.B. die Nummer des Hauses nicht kennt, an das man die Pizza liefern soll, ist es keineswegs sinnvoll anzunehmen, dass es das Haus in der Mitte der Straße sei.)
      2. Was bedeutet Zeit in der Lorentz-Transformation?
        (Antwort: In der Lorentz-Transformation gibt es nur eine Zeit, die mit Koordinaten angegebene. Ohne Koordinaten keine Zeit! Das gestrichene Koordinatensystem ist nicht gleichberechtigt, sondern untergeordnet. Man kann t‘ nicht angeben, ohne zuvor t (und x und v und c) zu kennen.)

      Die Theorienbildung ist kein Selbstzweck, sondern der zielorientierte Versuch, durch gedankliche Mittel Erkenntnisse abzuleiten, die sich praktisch verwerten lassen, also den
      Aufwand bis zur Zielerreichung merklich reduzieren
      . Die einsteinschen Gedanken haben kein einziges praktisches Resultat. In ganz großem Stil werden inzwischen vor den Augen der Weltöffentlichkeit Forschungsergebnisse (zuletzt am 11.02.2016 von LIGO) gefälscht und als Einstein-kompatibel verkauft, nur um mit selbsterfundenen Ergebnissen eine Theorie beweisen zu können, die ohne jeden Sinn und völlig frei von jeder Logik existiert.

      (*) Man kann Zeit nicht messen, wenn Zeit physikalisch ist und sich dadurch selbst immer mitmisst! (Siehe: „Woher kommt die Zeit“)
      (~) Wer keine Referenz für Zeit hat (weil er z.B. willkürliche Zeitpunkte als Ursprung setzt), hat keine Referenz für Zeit.
      (~) Definitionen (auch die von Gleichzeitigkeit) können keine Erleuchtung bewirken und erlauben keine Erkenntnis (i.S. einer nicht-monotonen Schlussfolgerung). [Wer sich von Einsteins Gleichzeitigkeitsdefinition erleuchtet fühlt, fühlt etwas falsches.]

      => Wer keine Referenz hat und angibt, keine Referenz zu benötigen, weil er angeblich alles Nötige ‚background independent‘ beschreiben kann, dem kann man nichts (aber auch gar nichts) erklären; denn der hat schon alles verstanden, obwohl er keine Referenz hat, um dasjenige, was er verstanden glaubt, so mitzuteilen, dass Dritte unzweideutig nachvollziehen können, was er verstanden zu haben meint.
      => Was keine Referenz hat, kann keine Bedeutung geben!
      => Was keine Bedeutung hat, ist ohne Inhalt.
      => Was ohne Inhalt ist, ist leer.
      => Eine Beschränkung zu geben dafür, über alles ohne Inhalt zu sprechen, ist ohne Inhalt.
      => Es gibt unendlich viele Möglichkeiten die leere Menge darzustellen.

      https://www.geogebra.org/max+born

      Warum ist der Einstein im modernen Forschungsbetrieb so beliebt?

      Die Kosmologie-Forschung benötigt eine Theorie als Basis, die eine unendliche Forschung ermöglicht. Bekanntlich gibt es nichts schlimmeres für kleine Kinder als wenn man ihnen ihre Spielsachen wegnimmt. Bekanntlich kann man den Einstein nicht widerlegen. Man kann es nicht, weil er die leere Menge beschreibt bzw. deren Synonym, indem er unvereinbare Anforderungen wie

      • die Invarianz der LG und
      • die totale Relativität der Lichtausbreitung (analog zur Emissionstheorie)

      fordert oder zyklische Abhängigkeiten in seine Überlegungen einbaut, wie. z.B., dass jedes Teilchen seine eigene Geschwindigkeit zwar nicht kennen müsse, um seine Relativgeschwindigkeit angeben zu können, weil es diese selbst nicht, jedoch sein sein Gegenüber wissen müsse, um diverse Korrekturen berechnen und u.a. die eigene Restlebensdauer daraus ableiten zu können, aus etwas, was man als Myon also garnicht wissen kann. Ist das nicht irre?

  4. http://www.network54.com/Forum/304711/thread/1461827444/last-1462032358/Einstein%27s+Method-+Explaining+Nonsense+in+Terms+of+More+Nonsense

    There is no difference between the fact 1
    “50 mph” and fact 2
    “100 mp2h”
    which means
    ‘fifty miles in one hour’ is equivalent -if given as a ratio- to ‘100 miles in two hours’.
    This is exactly the point if someone states that everybody may change the ‘readings of time’ at will while obtaining the same ratio (velocity). This is fooling himself.

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