Die Zeit nach Einstein

Liebe Kinder,

es gab eine Zeit, da wurde man, wenn man dabei war, ein Mann zu werden, dem Risiko ausgesetzt, erschossen zu werden. Einfach so, denn man musste zur Bundeswehr, selbst wenn man das überhaupt nicht wollte.

Heute finden wir noch eine vergleichbare Situation bei allen Schülern, die etwas werden wollen, in einer der MINT-Fächer. Sie müssen, ob sie wollen oder nicht, den Unfug eines gewissen Albert Einstein auswendig lernen, den dieser sich dereinst als präoperationelles Kind ausgedacht hatte. Das ganze passierte zu einer Zeit, als in Deutschland Kaiser Wilhelm II regierte und die Wissenschaft noch dem Untertan das Denken vorgab. Aus der wissenschaftlichen Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft wurde die Max-Planck-Gesellschaft, die heute noch und nach wie vor die Wissenschaften in Deutschland kommandiert. Nur so kann man es verstehen, dass der Quatsch aus Zeitdilatation und schwarzen Löchern noch auf dem Lehrplan steht.

Der Lorentz-Faktor verschwindet zuerst

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Wie Ihr wisst, kann man den Lorentzfaktor sehr einfach aus den beiden Annahmen herleiten, dass das Licht für alle Nasen die gleiche Geschwindigkeit zu haben scheint. Daraus bildet man zwei Gleichungen und diese beiden Gleichungen werden miteinander multipliziert. Schließlich hat man eine Formel, die die beiden Anfangsbedingunegn in sich vereint. Was wir jetzt tun müssen, um diese Herleitung zu hinterfragen, ist:

Wie ist sie zustande gekommen?

Wir wissen, dass eine Ableitung (Deduktion) aus Annahmen die Menge der Annahmen erhält und keine Erfindungen beinhalten darf. Alles, was wir ableiten, ist stets in den Voraussetzungen enthalten. Der Lorentz-Faktor ist also nach Auffassung der Lehrkräfte aus den beiden Annahmen abgeleitet. Also laufen wir den Weg zurück und versuchen, bei der Verwendung des Lorentz-Faktors die Annahmen seiner Herleitung einfließen zu lassen. Wir gelangen bis zur Formel tt‚ = k²tt‘(c²−v²) zurück, dann ist Schluss! Es gelingt uns nämlich nicht, aus der einen Formel zwei Formeln zu machen. Wir können ein Beispiel nutzen, um das zu verstehen:

Die Gleichung 3 ⋅ 2  = 6 ( 2-1 ) soll ein Produkt aus zwei Gleichungen darstellen. Die symbolische Zerlegung ergibt entweder 3 = 6  und 2= ( 2-1 ) oder 3=(2-1) und 6=2. Beide Fälle können wir nicht für richtig halten. Ebenso unbestimmt sind die Zerlegungen von tt‚ = k²tt‘(c²−v²) in = k² und tt‘=tt‘(c²−v²) bzw. t = k²t‘ und t’=t(c²−v²). Der Grund, weshalb die Ausgangsgleichungen eine bestimmte Form hatten, bestand nicht in ihrer symbolischen Gleichheit, sondern in der Zahlengleichheit. Auch wenn die Basis der Herleitung unzugänglich ist, so muss ihre Bedingung, welche die Herleitung ermöglichte, doch noch gelten, oder nicht?

Wenn diese Bedingung nur deshalb, weil sie unzugänglich ist, nicht mehr gilt, dann müsste doch jeder Versuch der wiederholten Ableitung fehlschlagen. Also wäre die Wiederholung der Ableitung ausgeschlossen?

So kann also niemand prüfen, ob die Ableitung richtig ist! Daher ist diese Methode als unzulässig zu verwerfen, denn Sie ist nicht beweisbar!

Das ist bei  3 ⋅ 2  = 2 (2-1)(2+1) leicht zu verstehen: Die Zerlegung erfolgt hier in die beiden Gleichungen 3= (2-1)(2+1) und 2=2, jedoch gelingt das nur, weil wir die Zahlenwerte überprüfen können. Beim symbolischen Rechnen haben wir diese Chance nicht. Selbst wenn wir freimütig vorgehen und in noch mehr Faktoren zerlegen, fehlen uns die entscheidenden Referenzen, nämlich x und x‘.

Gelten die Bedingungen x=ct und x’=ct‘ noch oder nicht?

Wenn diese beiden Bedingungen nur deshalb, weil sie zur Herleitung benutzt wurden und zufällig herausgekürzt werden konnten und nunmehr unzugänglich sind, nicht mehr gelten, müsste doch jeder Versuch der wiederholten Ableitung verboten werden. Man braucht sich nicht vorzustellen, dass die Berechnungen bzw. die Argumentation, die bei einem bestimmten Fall vorgenommen wird, unter Anwendung des Lorentz-Faktors erfolgt, denn man kann es überall auf wikipedia nachlesen. Nehmen wir doch einmal an, dass in einem bestimmten Fall der besagte Lorentz-Faktor nicht gegeben wäre. Nach herrschender Meinung könne die Formel des selbigen problemlos hergeleitet werden. Liebe Kinder, wollen wir nun gemeinsam darum bitten, genau das zu tun?

Für jeden einzelnen Anwendungsfall des Lorentz-Faktors ist somit anzusetzen (also in den Formelansatz zu übernehmen ohne dessen Wahrheit zu verändern), dass x=ct und x’=ct‘ gelten.

Zum Mittackern für alle Hohlköpfe, die sich auf Kosten des Staates ein Leben in Ahnungslosigkeit gönnen und daraus das Recht ableiten, andere und insbesondere junge Menschen zu belehren: Wenn jemand diese zwei Formeln, x’=ct‘ und x=ct, benutzt, dann hat er eine Annahme in seinem Kopf, die er für so allgemein und normal hält, dass er sie ganz bestimmt nicht dazu notieren wird:

Die Bedeutung von x‘ ist identisch mit der Bedeutung von x. Wenn x und x‘ nicht die gleiche (in einem übergeordneten Sinn äquivalente) Distanz bedeuteten, dann wäre das Hinschreiben dieser Formeln belanglos bzw. völlig sinnlos.

Beweis durch Hinzeigen:

  • Der Personenzug hält um 12 Uhr und ist 34 Waggons lang.
  • Der Güterzug hält um 14 Uhr und ist 22 Waggons lang.

Bitte beweisen Sie den obigen Satz durch ein Beispiel!

  • Der Personenzug fuhr vor zwei Jahrzehnten durch Rom.
  • Der Güterzug fuhr gestern durch Moskau.

Es sollte jedem Zehnjährigen einleuchten, dass die beiden Formeln nur dann eine Bedeutung liefern können, wenn sie irgendwie das gleiche angeben, irgendwie korrelieren und dabei mindestens eine gemeinsame Referenz verwenden, z.B. die gleiche Zeitachse. Der berühmte Sack Reis, der umfiel, ohne dass man etwas davon merkte, kann jedem die Belanglosigkeit zusammenhangsloser Aussagen vor Augen führen.

Albert Einstein hatte keine Schwierigkeiten damit, die Zeit und die Distanz für variabel zu halten, er dachte sich Maßstäbe als gummiartig und die Zeit als schwammartig, während er zugleich die Annahme setzte, dass zu einem gemeinsamen Zeitpunkt t=t’=0 ein Lichtstrahl von einem gemeinsamen Ort x=x’=0 ausgeht.

Wer die beiden Formeln x=ct und x’=ct‘ hinschreibt, unterstellt, dass bei t=t’=0 auch x=x’=0 gilt.

Für alle Vergleiche von x und x‘ wird stets die Identität des zeitlichen und räumlichen Ursprungs der Lichterscheinung angenommen, die sich mit c=konstanter Geschwindigkeit von dort her ausbreiten soll. Eine kugelförmige Lichtausbreitung und die Beobachtung derselben Lichtkugel wird für zwei Koordinatensysteme angenommen.

Wer möchte, kann es selbst bei Einstein in zEbK 1905 nachlesen:

„Zur Zeit werde von dem zu dieser Zeit gemeinsamen Koordinatenursprung beider Systeme aus eine Kugelwelle ausgesandt, welche sich im System  mit der Geschwindigkeit  ausbreitet. Ist  ein eben von dieser Welle ergriffener Punkt, so ist also   x² + y² + z² = c²t².
Diese Gleichung transformieren wir mit Hilfe unserer Transformationsgleichungen und erhalten nach einfacher Rechnung:
x’² + y’² + z’² = c²t’².

Die betrachtete Welle ist also auch im bewegten System betrachtet eine Kugelwelle von der Ausbreitungsgeschwindigkeit c. Hiermit ist gezeigt, dass unsere beiden Grundprinzipien miteinander vereinbar sind.“

Einstein war offensichtlich ein Vollidiot: Er hat die Lorentz-Transformation auf die Kugelgleichung angewandt und  x->x‘ und t->t‘ ersetzt. Danach erhielt er wieder die Form einer Kugelgleichung und folgerte: Alles richtig gemacht!

  • x’= γ(x-vt)
  • t’= γ(t-vx/c²)

Irgendwie fehlte ihm aber der Verstand bzw. das Gefühl für die Objekte, mit denen er hantierte. Leicht zu erkennen ist, dass die t‘-Koordinate eine (von H.A. Lorentz hingetrickste bzw.) passend gemachte Hilfsgröße ist, die von der x-Position abhängt. Damit haben zwei x‘-Punkte dann die gleiche t‘-Koordinate, wenn sie auch die gleiche x‘-Koordinate teilen. Da Kugeln nun einmal viele Punkte haben mit ganz verschiedenen x-Koordinaten, müssen diese auch verschiedene Zeitkoordinaten haben. Die Vorstellung, dass die Kugelgleichung auch mit gezinkten Zeitkoordinaten eine Kugel angibt, ist ein Schwachsinn, der tatsächlich noch an den Hochschulen weltweit unterrichtet wird.

Die transformierte Form ist ein Haufen von einzelnen Kügelchen, weil für jede x-Koordinate der Ausgangskugel jeweils eine eigene t‘-Koordinate, also eine eigene Zeitzone, errechnet wird.

Dagegen hat die Angabe ct‘ den mathematischen Vollidioten suggeriert, dass es eine einzige Zeitzone für die Kugel gäbe.

Zum Nachlesen, Ausprobieren und Nachrechnen kann man hier die geogebra App verwenden.

Liebe Herdenmitglieder des sogenannten Mainstream,

wo andere ihren Vorderlappen abrufen, habt Ihr Euer limbisches System untergebracht. Ihr folgt den dümmsten Aussagen aus einer wissenschaftsautoritären Epoche

  • vor Gottlob Frege,
  • vor Ludwig Wittgenstein und 
  • vor Paul Lorenzen.

Die Lorentz-Einstein-Formeln wurden erfunden,

  • noch bevor die Prädikatenlogik entwickelt wurde,
  • bevor Jean Piaget die kognitiven Strukturen von Kindern erklärte,
  • noch bevor Russel’s Paradoxon gelöst war,
  • noch bevor man den Unterschied von Bedeutung und Referenz erklären konnte.

Es wird Zeit, mit dem Predigen der präoperationellen Einstein-Physik aufzuhören!

Wenn man etwas nimmt, was einem nicht gehört …

Was steckt denn in dem Lorentz-Faktor drin? Da ist einmal die Geschwindigkeit gegen das andere Object v und die Lichtgeschwindigkeit. Wenn wir den alten Männern zuhören, dann erzählen sie uns immer von zwei verschiedenen ‚Bezugsystemen‘, die sich begegnen. Eines davon sei ‚ruhend‘, bzw. ‚at rest‘, das andere sei ‚in Bewegung‘, bzw. ‚in motion‘. So schaffen sie es tatsächlich, uns Studenten glauben zu machen, dass beide Systeme unterschiedliche Eigenschaften hätten. Für das eine ‚at rest‘ nehmen sie an, dass v nicht vorhanden sei. Doch nicht etwa, dass sie das ‚N/V‘-Zeichen (für null value) einsetzen, sie setzen stattdessen die Zahl 0 ein. So wird aus den beiden Gleichungen, die niemals das Gleiche ergeben können (weil immer irgendetwas los ist)  R/(c-v) und R/(c+v) etwas super Einfaches. Daraus folgt:

Wenn man etwas nicht weiß, dann darf man es nicht vorgeben zu wissen.

Das Bedauerliche an der heutigen Situation ist, dass die Männer, die die Lehren von Einstein & Co. verteidigen, vom Staat dafür bezahlt werden, dass die eben das tun. Der Staat gab ihnen dafür nie den Auftrag, es hat sich so ergeben. Man hatte in den Lehren des unverstehbaren Einstein sehr schnell ein Alleinstellungs- und Wiedererkennungsmerkmal entdeckt und daraus ein Mysterium entwickelt und nach dem Vorbild eines Fremdkörpergranuloms so in allerlei Lehrmaterial eingepackt, dass es unverstanden bleiben konnte. Wer zum Beispiel nach einer plausiblen Herleitung der Lorentz-Transformation sucht, wird auf das Relativitätsprinzip des Max von Laue verwiesen. Dort liest man einen Vektor von Variablen, der bei Einstein schon zu finden war und bekommt erklärt, wie man eine Formel daraus machen könnte, nicht etwa, wie man sie herleitet aus den Annahmen.  Die zweite Quelle, die genannt wird, ruht hinter einer Paywall – seit 1958. Lassen wir sie ruhen!