Rein statistisch keine Chance

Das Spektrum aller Genkombinationen bzw. das genetische Potenzial lässt sich berechnen wie das elektrische Potenzial.

Optimistisch übertrieben nehmen wir an, dass mehr als 50 % des genetischen Spektrums eines Paars erreicht wird, wenn mehr als 4 Kinder geboren werden.

  • Wieviel des Potenzials wird realisiert mit nur zwei Kindern?
  • Mit welcher Wahrscheinlichkeit können sich bestimmte Potenziale durchsetzen?
  • Führt das Auftreten günstiger genetischer Anlagen zu einer günstigen Veränderung der Population?

Dunkelhäutige Menschen können bei Lichtarmut nicht genügend Vitamin D aus dem Licht der Sonne synthetisieren, sie konnten die lichtarmen, kräftezehrenden dunklen Jahreszeiten im Norden nicht überleben. Die helle Haut der Kinder des Nordens ist demgegenüber gefährdet, wenn sie einer intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt wird. Die Anpassung der Lebewesen an ihre Lebensbedingungen wird von allen Lebewesen geleistet, mit dem Ziel, dass ihre Nachkommen die verbesserten Erbanlagen nutzen können.

Durch einfaches Draufblicken können wir erkennen, dass die in den westlichen Gesellschaften erfolgreichen Menschen keine höhere Reproduktionsrate aufweisen als ihre weniger erfolgreichen Mitmenschen.

Der Erfolg der Spitzenreiter kann nicht Bestandteil des genetischen Potenzials werden.

Von den durchschnittlich zwei Nachkommen trägt mit der größten Wahrscheinlichkeit nur einer das erfolgsrelevante Potenzial, und das auch nur mit einer größten Wahrscheinlichkeit von deutlich unter eins. Die Fortentwicklung der Population im Hinblick auf die Ausprägung günstiger genetischer Merkmale, die in erster Linie dazu dienen, das Überleben der Nachkommen, z.B.

  • der Schutz vor Burn-Out,
  • der Schutz vor Depression und Demenz und
  • die Erhaltung der Fertilität unter technisierten Umweltbedingungen

zu sichern und ihr Leben zu erleichtern, kann aus rein statistischen Gründen nicht mehr stattfinden.

Die Dekadenz der Hochkulturen erscheint zwangsläufig

„Dekadenz tritt immer dann auf, wenn eine Kultur ihrer selbst überdrüssig geworden ist. Hochkulturen gehen nicht daran zu Grunde, dass sie von einer höheren Kultur abgelöst werden. Hochkulturen gehen daran zu Grunde, dass sie sich in dekadenter Überdrüssigkeit ihrer selbst entledigen.“

Abseits solcher Positionen fundamentaler Selbstüberhöhung kann jedoch die Beschäftigung mit allen selbstbezüglichen Fragen an den Anfang gestellt werden. Wenn also die Menschen sich mit sich selbst beschäftigen, dadurch rekursiv werden, anstatt die Zukunft ihrer Kinder in den Blick zu nehmen, werden die ersten Anzeichen der Dekadenz vor uns ausgebreitet.

Die Schichtabhängigkeit des generativen Verhaltens in Deutschland ist als langfristig stabiler Trend empirisch belegt. Zwischen Schichtzugehörigkeit und Intelligenzleistung besteht ein recht enger Zusammenhang. Die menschliche Intelligenz ist zu 5o bis 8o Prozent erblich. Der Umstand, dass bei unterschiedlicher Fruchtbarkeit von Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher Intelligenz eugenische oder dysgenische Effekte auftreten können, wird nicht mehr ernsthaft bestritten.